OFFENES OHR VON SONOVA

Keine Starterlaubnis für Traumduo, um die Rolle der Finma zu analysieren. EFG hat eine neue Produktidee. Und ein Schweizer Banker ist in der Türkei stocksauer geworden.

VON BORIS FELDMANN

Keinen Hörsturz erlitten haben die Valoren der Sonova (ex Phonak), welche die Schlagzahl erhöht und einen neuen Rundenrekord erzielt haben. Im Stile von Urs Freuler sind sie dem Börsenfeld davongejagt. Und mit löblicher Unterstützung amerikanischer Broker wurde das Kursziel auf 140 Franken getrieben – was uns gar arg hoch erscheint. Wir bringen unsere Gewinne – bis zu 65% – ins Trockene nach einer schweisstreibenden Aufholjagd (Verkauf).

Eigentlich spannend, wie sich die Parteien und Zivilpersonen über die Wahl von den Professoren Hans Geiger und David Green enervieren. Sie werden eingesetzt, um die Rolle der Finma während der Finanzkrise zu analysieren. Eines ist sicher: Das eigentliche Traumduo Professor Martin C. Janssen und Professor Alfred Mettler hätte sicherlich nicht nur für Freude am Paradeplatz gesorgt. Auch die charmante Professorin Rajna Gibson aus Genf hätte eine Idealbesetzung abgegeben.

In diesem Zusammenhang sollten sich die Herren mehrere Tage mit Daniel Sigrist von der Finma reservieren. Laut verschiedensten Insidern hatte dieser schon Mitte 2007 vehement und stark vor dem Engagement der UBS in Sachen amerikanische Ramschhypotheken» gewarnt. Entsprechende Vorstösse sind bei der UBS in den Jahren 2008 ins Leere gelaufen. Der «Sonntag» konnte schon Anfang 2008 mittels der Angaben des Datenlieferanten Bloomberg nachweisen, welchen Wert diese Produkte aufweisen.

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