> Volle Kraft voraus heisst es weiterhin für den US-Wohnwagenhersteller Thor Industries (Börsensymbol: THO US): +83,40% lautet die bisherige Jahresperformance 2016 nach dem sensationellen Quartalsergebnis, das manchen Investor auf dem falschen Fuss erwischt hat. Für das Jahr 2017 berechnen meine Modelle ein Ertragswachstum von 26,22%, was durch das aktuell erhöhte Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18,12 Punkten gerechtfertigt wird. Damit geht für meinen Leser sein Wohnwagentraum 2018 seiner USA-Reise mit Kind und Kegel in Erfüllung. Jetzt können Sie den gedeckten Call mit Ausübungspreis von 100 US-Dollar auf vier Monate bei Ihrer Bank in Auftrag geben, damit Sie aus der erhaltenen Prämie heraus noch zusätzliche Ausstattungsmerkmale für Ihr Wohnmobil der Marke Thor erstehen können. (Gedeckter Call auf 105 US-Dollar)

> Nach einer durchgearbeiteten Nacht vom Sonntag auf Montag mit kurzer Ruhepause kredenzte ich mir ein Frühstück im Zürcher Hyatt Hotel, und siehe da: Auf der Frontseite der Bibel der Investmentbanker, dem «Wall Street Journal» wurde auf Harley-Davidson (Börsensymbol: HOG US) eine implizite Kaufempfehlung vollzogen. Sie als meine Leser sind schon seit längerer Zeit Aktionäre der Kultmarke. Seit dieser Woche beträgt die Marktkapitalisierung über 10 Milliarden US-Dollar. Mit der bisherigen Jahresrendite von 36,75% dürfen Sie sich in Ihrem Fauteuil zurücklehnen. Jetzt können Sie «Easy Rider» alias Peter Fonda auf dem Börsenhighway spielen: Bei einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,15 Punkten werden Sie nicht auf Schleuderkurs kommen. (Easy Rider auf dem Börsenhighway)

> Auch in dieser Woche geht es nach oben mit den norwegischen Lachsaktien, allen voran Leroy Seafood (Börsensymbol: LSG NO): +41,57% im Jahr 2016 – neuer Rekordstand. Gefreut hat mich, dass die «Handelszeitung» von dieser Woche unter ihren sechs Topempfehlungen auf Marine Harvest (Börsensymbol: MHG NO) hingewiesen hat. Momentan bleibt aufgrund der tiefen Bewertung Leroy Seafood (Börsensymbol: LSG NO) mein Börsendarling. (Strong buy wegen des Bewertungsabschlags)

> An Tempo zugelegt hat ein weiterer Titel auf unserer Empfehlungsliste, der 43-Milliarden-US-Dollar-Gigant Illinois Tool Works (Börsensymbol: ITW US), der bislang keinen Platz auf den Empfehlungslisten unserer hiesigen Banken gefunden hat. Da müssen Sie sich aber keine Sorgen machen: +35,20% lautet die eindrückliche Jahresbilanz, und die Tendenz nach oben ist weiterhin intakt. (Qualität made in the USA)

> Unbegründet war die Nervosität meiner Leserschaft nach einem durchzogenen Quartalsergebnis im Sommer beim Lithium-Batterie-Hersteller Albermale (Börsensymbol: ALB US): +52,92% lautet das stolze Resultat für 2016. Und jetzt, wo die Erdölpreise durch die Decke schiessen, wird die Nachfrage nach den Tesla-Fahrzeugen einen gewaltigen Sprung nach oben machen. Es wird gemunkelt, dass Albermale als wichtigster Lieferant der Tesla-Werke für die Elektrowagen-Antriebskomponenten gilt. Die Gewinnaussichten sind weiterhin ausgesprochen gut: Aufs Jahresende würde ich mir einen gedeckten Call überlegen, denn auf ewige Zeiten kann ja dieser Höhenflug nicht andauern. (Performance mit alternativen Energien)

> Zurück von der Krankenstation ist die Bank of the Ozarks (Börsensymbol: OZRK US), die ihren Hauptsitz in Little Rock, Arkansas, hat – dort, wo die politischen Karrieren von Bill und Hillary Clinton ihren Anfang nahmen. Kurz nach der Empfehlung stand diese Aktie unter Beschuss eines international agierenden Heuschreckenfonds. Heute gibt es einen uneingeschränkten Sieger: Die Leserschaft der «Schweiz am Sonntag», die meiner Story geglaubt hat und nun den Lorbeer hereinholt. Noch sind wir nicht ganz über den Berg, doch die Finanzkennzahlen sprechen eine klare Sprache: Die Profit Margin beträgt aktuell starke 35,41%. Jetzt noch eine Runde durchhalten, denn der Heuschreckenfonds hat schon die weisse Fahne gehisst und kapituliert. (Sitzleder zahlt sich aus)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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