> Angekommen am Zürcher Paradeplatz ist der US-Wohnwagenhersteller Thor Industries (Börsensymbol: THO US): +131% innerhalb von zwölf Monaten. Bei einer Marktkapitalisierung von über 5 Milliarden US-Dollar gilt nicht mehr das Bonmot, dass es sich um einen Nebenwert handelt. Speziell seit die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital nach meinen neusten Berechnungen die Marke von über 20% wieder durchbrochen hat, dürfen Sie nochmals zusätzliche Papiere erwerben. Ein Wachstumswert par excellence: Die Umsatzsteigerung von 285% über die letzten fünf Jahre ist eindeutiger Beweis einer durchdachten Expansionsstrategie, ohne dabei die Betriebsmargen zu opfern. (Make Performance great again)

> Der Baselbieter Börsenstar 2016 und Peptid-Krösus Bachem (Börsensymbol: BACN SW) setzt seinen Höhenflug 2017 nahtlos fort: +29,08% lautet die makellose Erfolgsbilanz des bestens aufgestellten Milliardenwerts aus dem beschaulichen Bad Bubendorf. Jetzt ist erstmals Ruhe angesagt: Der fundamentalgerechtfertigte Höllenritt an der Schweizer Börse muss verdaut werden. Weltweit führende Investmentgiganten sind nun mit von der Partie und klatschen begeistert in die Hände. (Halten)

> Eine unternehmerische Glanzleistung im stillen Kämmerlein vollzieht das Management des Informatikdienstleisters Also Holding (Börsensymbol: ALSN SW): +22,36% im 2017, und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Die Transformation des Unternehmens Richtung hoch qualifizierte Beratungen im IT-Bereich trägt Früchte. Gelingt es dem Management, nicht in blinden Aktionismus zu verfallen, dann werden speziell die konservativen Investoren eine makellose Erfolgsbilanz in den kommenden Jahren aufweisen können. (Nochmals nachladen)

> Mit einem unternehmerischen Glanzresultat ist der US-Gamehersteller Activision (Börsensymbol: ATVI US) in die Berichtssaison 2017 gestartet: Der Zugewinn an der New Yorker Stock Exchange beträgt 19,2%, was eine Parforceleistung erster Güte für die ersten 42 Tage des angelaufenen Jahres bedeutet. An Ihrer Stelle würde ich mir zusätzliche Papiere anlachen: Ein Wachstum von 52% innerhalb eines Jahres von einzelnen Sektoren untermauert die führende Marktstellung des 32-Milliarden-US-Dollar-Kolosses. (Nachladen)

> 3-2-1, und die Performance kommt beim zürcherischen Elektroinstallateur Burkhalter (Börsensymbol: BRKN SW). Sie als Anleger erhalten Starkstrom auf Ihrem Depotauszug: +41,2% bei reinvestierter Dividende auf ein Jahr ist die makellose Erfolgsbilanz des 839-Millionen-Franken-Unternehmens. Die durchdachte Expansionsstrategie ist mir sehr sympathisch: Kleinere regionale Installateure werden einverleibt, ohne dass die bestehende Struktur mit bisherigen Geschäftsführern angetastet wird. Marco Syfrig ist ein taktisch brillanter CEO, der seit 2008 an der Spitze des Unternehmens steht. Bleiben Sie am Ball: Sogar das Investmentgenie aus Omaha, Warren Buffet, hätte an dieser Firma seine helle Freude. (Nochmals zusetzen: Sympathisches Wachstum auf Schweizer Art)

> Nächste Woche ist Showtime in Norwegen: Am 15. Februar 2017 präsentiert der weltweite Lachskönig Marine Harvest (Börsensymbol: MHG NO) sein Jahresergebnis 2016. Der 10-Milliarden-Franken-Gigant findet eine immer zahlreicher werdende Fangemeinde, erstmals auch einen Steinwurf vom zürcherischen Bellevue entfernt: +41% innerhalb eines Jahrs, ohne die Dividendenrendite von 8,2% zu berücksichtigen. Die Ausschüttungen Ende letzten Jahres waren aufgrund der Struktur steuertechnisch sogar ohne Abgabenbelastung. Für Aktionäre, die Positionen von mehr als 50 000 Franken aufweisen, empfiehlt es sich, mit gedeckten Calls zu agieren. Die Erwartungshaltung gewisser Investoren reicht weit über die Dufourspitze hinaus: Mit 4634 Metern über Meer gilt sie als zweithöchste Erhebung Europas nach dem Montblanc-Gipfel in Frankreich. Werden Sie nicht zum Zappelphilipp: Der einstige Exotenwert begeistert auf der ganzen Linie und nicht erst seit vorgestern. (Gedeckte Calls)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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