Bei Galenica geht nochmals so richtig die Post ab: +5,6%. Jetzt gibt es Störmanöver an der Börse, um dem Höhenflug des Berner Pharmagrossisten zurückzubinden – aber nicht mit uns. Bleiben Sie dran: neues Kursziel 930 Franken. Eines kann ich Ihnen verraten: Martin Ebner ist der grosse Sieger, vor kurzem hat er mit seinem Beteiligungsvehikel Patinex den Anteil erhöht. Der Titel ist noch 3,2% unterbewertet. (Halten)

> Mit Vollgas zum Börsenglück: +6,6% lautet das Wochenplus von Autoneum, der Investmentperle im Beteiligungsportfolio des Ex-SVP-Nationalrats Peter Spuhler. Nur um Haaresbreite (139.90 Franken) wurde mein aggressives Kursziel von 140 Franken verpasst. Jetzt gilt es, Positionen zu verkaufen. Mit einem bisherigen Jahresplus von 212,3% ist der «Schweiz am Sonntag»-Favorit 2013 die Nr. 1 in der Performance-Hitparade an der Schweizer Börse. (Teilverkaufen)

> Peter Spuhler ist auch als Aktionär des Winterthurer Textilmaschinenherstellers Rieter auf der Überholspur: +5,6%. Jetzt nur nicht nervös werden: 225 Franken (Fr. 210.20) ist das nächste Etappenziel. Wie schon oft hier wiederholt: Die Gewinnexplosion findet erst im Jahr 2014 statt. (Halten)

> Auf die richtige Betriebstemperatur kommt das Bad Ragazer Hightechunternehmen Inficon. Warten Sie ab, wenn der US-Gigant Blackrock wieder auf Einkaufstournee geht. Momentan hat er eine Beteiligungsquote von unter 5%; sie lag einst bei weit über 7%. Einziger Nachteil: Niemand möchte hier Positionen abgeben – das ist mehr als verständlich bei einer Dividendenrendite von 5,1%. (Halten)

> Allzeit-Hoch für Leonteq – der Struki-Spezialist brilliert an der Börse: +116,3% und bald sollte die nächste Erfolgsmeldung dank eines neuen Kooperationspartners die Runde machen, wie gut informierte Kreise zu berichten wissen. Hier können Sie nochmals zugreifen: Die Hightech-Investitionsplattform ist momentan das Nonplusultra im weltweiten Kontext. (Kaufen)

> Bald bei 100 Franken: Rund 34,2% beträgt der Bewertungsabschlag bei der
VP Bank im internationalen Branchenkontext gemäss meinen Modellen. Die Ländle-Bank wird immer stärker von schweizerischen Anlegern gekauft, hier heisst es kurz und bündig «dranne bliebe». (Halten, Kursziel: 100 Franken)

> Der Börsen-Comet läuft zur Hochform auf: +1,2%. Trotz einem Jahresplus von 93% ist das Potenzial noch nicht ausgereizt. Der freiburgische Nebenwert gerät zunehmend in den Fokus ausländischer Investoren: Hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. (Halten)

> VZ Holding: Der unabhängige Finanzdienstleister wird Ende Jahr die 170-Franken-Marke erreichen. Die institutionellen Anleger lassen sich mehr und mehr begeistern. Einziger Wermutstropfen in dieser einzigartigen Erfolgsstory: Die Gewinnmargen sind in diesem Bereich hauchdünn. (Halten)

> Freude herrscht in Basel bei Dufry. Die Expansion nach Brasilien sorgt für viel Goodwill. Das Management wird vom Höhenflug profitieren. Nun, Mut und Kampfgeist sollen belohnt werden, damit haben wir kein Problem. (Halten)

> Ganz gut gefallen mir weiterhin die Aktien des Flughafens Zürich. Hier profitiert man vom Einkaufsparadies, das allmählich auf Touren kommt. Eigentlich nichts Neues, aber ein Kompliment an das Management. Neues Kursziel: 545 Franken. Unterbewertung im internationalen Kontext: –7,2%. (Halten)

> Auf Touren kommt auch die UBS. Jetzt sollte Fabuloso Ermotti den Schlaghammer herausholen: Das Investmentbanking der UBS ist weiterhin personell überdimensioniert. Hier sollten ruhig nochmals 1000 Stellen abgebaut werden. Eines muss man dem Tessiner lassen: Er ist kein Ankündigungsminister, sondern hält Wort. (Halten)

> The sky is the limit bei BB Biotech. Das Beteiligungsvehikel mit Fokus auf US-Biotechfirmen steigt im Sauseschritt nach oben. Nicht abschütteln lassen, heisst die Devise: Die Marke von 150 Franken ist in Reichweite gerückt. (Halten)

Haben Sie Fragen an den Geldberater?
Sämtliche Leserfragen werden beantwortet. Schreiben Sie Geldberater François Bloch ein E-Mail an:
geld@schweizamsonntag.ch.

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper