> Völlig abgehoben hat der US Chipgigant Nvidia (Börsensymbol: NVDA US), +199,78% seit dem Jahresanfang, und der Gipfelsturm des 53-Milliarden-US-$-Speicherchipchampions ist noch lange nicht zu Ende. Speziell der Einsatz der intelligenten Chips bei Gamekonsolen verspricht für das kommende Jahr neue Umsatzrekorde. Obwohl das Kurs-GewinnVerhältnis mit 49,11 Punkten sportlich ist, nimmt die Käuferschlange der Investoren, welche an der Party teilhaben möchten, von Tag zu Tag zu. Auch für Nachzügler ist der Zug im sprichwörtlichen Sinn noch nicht abgefahren. (Nicht zu spät für Nachzügler)

> Wir haben an dieser Stelle den Schweizer Aktienwert 2016 schon mehrfach propagiert. Darf ich heute zum x-ten Mal der guten Ordnung halber vorstellen: den Zuger Rohstoffkonzern Glencore (Börsensymbol: GLEN LN) mit Kotierung an der Londoner Stock Exchange. Die bisherige Jahresperformance liegt bei +200,67%. Auch in der Schweizer Börsenhitparade (kotierte Titel an der SWX mit einer Marktkapitalisierung von über 250 Millionen Franken) wurde mit dem Lebensmittelhersteller Hochdorf (Börsensymbol: HOCN SW) mit einem Plus von 81,39% seit dem Jahresanfang auf den unangefochtenen Sieger gesetzt. Noch Fragen?

> Der weltweite Vermögensverwaltungschampion, die UBS (Börsensymbol: UBSN VX), hat für seine Kunden entschieden, dass die lukrativste Wette 2017 amerikanische Aktien für ihre Kunden darstellen wird. Damit sollten sämtliche Einwürfe vom Tisch sein, weshalb seit längerer Zeit US-Wertpapiere einen wichtigen Platz in dieser Kolumne einnehmen. Die bisherige Anlageperformance gibt mir einmal mehr auf der ganzen Linie recht: Der Swiss Market Index steht mit einem Verlust von 6,85% für das Jahr 2016 zu Buche. Und um die Argumentationskette vollständig zu schliessen: Der US Leitindex S&P 500 Index erreicht dagegen im gleichen Zeitraum ein sattes Plus von 10,88%. (Erfolgreiche Strategie mit Begründung)

> Immer faszinierender wird die Auferstehung des amerikanischen Bankwertes Banc of the Ozarks (Börsensymbol: OZRK US): Das Kursplus vom Tiefststand im 2016 beträgt laut US-Datenquellen satte 58,58%. Heute nach der Attacke des weltweit gefürchteten Short-Sellers stehen wir als die Sieger da. (Panikreaktionen sind verfehlt)

> Richtig Freude sollten Sie am Baselbieter Spitzenwert Bachem (Börsensymbol: BACN SW) haben: Es brauchte ein bisschen Mut, am 5. Juni 2016 nochmals eine Halteempfehlung auszusprechen, obwohl der Wert damals mit einem Zuwachs von 44,96% im Jahr 2016 dastand. Ein stolzer Wert, doch es war nicht das berühmte Ende der Fahnenstange. Heute liegt das Jahresplus bei stolzen 71,62%, was wohl in den Augen aller neutralen Betrachter ein absolutes Spitzenergebnis darstellt. Umso unverständlicher die Reaktion eines Lesers, der, wie mir berichtet wurde, die Redaktionshallen am Samstag aufsuchte und Panikreaktionen an den Tag legte, weil der Wert vom Höchststand leicht zurückruderte. Ich kann Sie in aller Form beruhigen: Bachem ist ein Spitzenwert, und nach dem Monsterritt 2016 brauchen auch die besten Aktien eine Verschnaufpause.

> Meine Damen und Herren: «Lets have a party» – so kann der Volltreffer in Sachen Actelion, dem europäischen Biotechnologie-Superstar umschrieben werden. Am 4. Juni 2016 stand hier: «Die Abteilung Baselbieter Swiss Stars begeistert auch in dieser Woche. Der 19 Milliarden Franken schwere Biotech-Champion Actelion (Börsensymbol: ATLN VX) marschiert unaufgeregt in die Richtung eines neuen Höchststands. Jetzt, im Sommer 2016, kommt es zu einer spannenden Hängepartie – im positiven Sinne für den Anleger: Der Big Boy aus der Pharmaszene muss sich nun endlich aus seiner Deckung herauswagen, sonst erreicht die Prämie für eine Übernahme des einst fundamental billigsten Biotechwerts Europas schwindelerregende Höhen».

Mein damaliger Kommentar hat sich also bewahrheitet und damit ist klar bewiesen, dass wir liebend gerne auch Schweizer Topwerte in das Schaufenster stellen.

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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