> Volle Kraft voraus weiterhin für die Toro Company (Börsensymbol: TTC US), die Maschinen und Geräte zur Rasen- und Landschaftspflege herstellt: plus sagenhafte 45,23% im Jahr 2016. Obwohl das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei stolzen 26,13 Punkten liegt, wird der Börsenhengst Ihnen weiterhin Freude bereiten: Das Ertragswachstum erreicht laut meinen Modellen 11,52% im Jahr 2017. Und erstmals in der Geschichte des 5,7 Milliarden US-Dollar schweren Titels gibt es sogar eine minime Dividende . Dem treuen Leser, der sich dank den Empfehlungen der «Schweiz am Sonntag» eine Eigentumswohnung kaufte, sei vermerkt: Halten Sie die Papiere von Toro Company, hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. (Halten, nicht nur für Eigentumswohnungsbesitzer)

> Echt herzig finde ich einen weiteren Abonnenten der «Schweiz am Sonntag», der sich aufgrund seines gewinnbringenden Einsatzes auf den Wohnwagenhersteller Thor Industries (THO US) ein solches Gefährt für seinen nächsten USA-Urlaub zulegen möchte. Mit dem bisherigen Jahreszugewinn von +56,03% ist er auf dem besten Weg dazu. Jetzt gilt es, nicht übermütig zu werden, sondern mit gedeckten Calls einen kostenfreien Risikopuffer zu erwerben. Beim 4,51 Milliarden US-Dollar schweren Titel stimmt trotz der Maximalperformance alles: Gewinnwachstum von 15,72% auf Jahresbasis und ein sehr tiefes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,12 Punkten. Sogar die 1,54% Dividende des Wachstumswerts überzeugt auf der ganzen Linie. Noch läuft er nur unter dem Radar der Big Boys, weil die Marktkapitalisierung unter 5 Milliarden US-Dollar liegt. Nutzen Sie die Gunst der Stunde. (Strong buy)

> Die Schweizer Nebenwert-Spartakiade geht weiter. Der Lebensmittelzulieferer Hochdorf (Börsensymbol: HOCN SW) ist in seinem Höhenflug wohl nicht mehr zu stoppen: +83,17% seit dem Jahresanfang, ohne die Dividendenrendite zu berücksichtigen. Sogar dem UBS-Trendradar geht bei dieser Performance der Schnauf noch nicht aus: attestiertes Kurspotenzial nach oben per 16. November 2016: +1,45%.
Und wenn ich das gesteigerte Handelsvolumen nochmals genauer analysiere, dann ist auch hier noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ausnahmeempfehlung, weil die aktuelle Marktkapitalisierung nur 443 Millionen Franken beträgt. (Nebenwertfestspiele in Hochdorf)

> Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Wertpapieren, die ich aufgrund interner Richtlinien halten darf. Eines davon ist der Super-ETF (Börsensymbol: SMDV US), der seit dem Jahresanfang um 26,66% zugelegt hat. Der ProShares Russell 2000 Dividend Growers ETF ist das Produkt schlechthin unter der Trump-Regentschaft. Dabei fühlt sich der Anleger wie ein König – Kostenstruktur: 0,40% pro Jahr! Last but not least, seit ich die Werbetrommel für dieses Produkt gerührt habe, hat sich die Anlagesumme explosionsartig erhöht. Was logisch ist: Die Performance seit dem Jahresanfang beträgt nahezu das Vierfache des S&P 500 Index. (Strong buy)

> Aus Norwegen erreicht mich die Kunde, dass Leroy Seafood (Börsensymbol: LSG NO) einen Rekordgewinn (Abschluss: 10. November 2016) erzielt hat. Mit einer Verzögerung von 48 Stunden ist das Papier an der Börse durchgestartet: +36,67% (All Time High) seit dem 1. 1. 2016, ohne die Dividende zu berücksichtigen. Eines kann ich Ihnen versichern: Der Titel ist fundamental extrem billig. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,59 Punkten ist für einen erweiterten Nahrungsmittelwert abgrundtief. (Strong buy)

> Der Big Brother von Leroy Seafood, der 9 Milliarden Franken schwere Exotenwert Marine Harvest (Börsensymbol: MHG NO), erreicht einen neuen Rekordwert. Hier können Sie ab einer gewissen Anlagesumme auch mit gedeckten Calls operieren. +33% ohne die Dividende von 8,58% zu berücksichtigen. Und wie mir aus der Gerüchtequelle zugespielt wurde, ist die wohl charmanteste und intelligenteste Fondsmanagerin der Zürcher Goldküste an dieser Börsenzockerei ebenfalls beteiligt. (Exotenwerte kommen auch an der Zürcher Goldküste gut an).

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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