Der Uetlihof-Börsenexpress ist nicht zu bremsen: +23% für die Aktie der Credit Suisse allein schon in diesem Jahr. Aufgepasst: Die Party ist noch nicht zu Ende, internationale Grossinvestoren sind gezielt am Zukaufen. Speziell ein Big Player aus dem hohen Norden Europas mit fast unermesslichen Geldmitteln – er wird bald die Meldeschwelle von 3% erreichen. Aktueller Stand des Superinvestors: 2,85%. Neues Kursziel: Fr. 28.50. (Strong buy)

11.60 für OC Oerlikon: Bald ist das Kursziel von Fr. 11.95 erreicht. Unser Börsenstar 2012 wird auch in diesem Jahr eine tolle Performance hinlegen. Speziell Mehrheitsaktionär Victor Vekselberg ist begeistert ob der Erfolgsgeschichte mit dem neuen Management. (Halten)

202.50 für Roche: Hier stimmt alles. Der Kurs wird sich Richtung Fr. 208.50 bewegen, bevor die Optionshändler den Höhenflug kurzfristig abbremsen werden. Wichtig: Die Aktie ist trotz eines Zuwachses von sensationellen 28,1% über die letzten zwölf Monate fundamental billig. Hier dürfen Sie nicht verkaufen. (Halten)

Der Schweizer Game-Style: Beim Vermögensverwalter GAM sind grosse Gambler am Werk, die den Kurs Richtung 16 Franken treiben werden. Das Geschäftsmodell überzeugt; einzig die hohen Ausschüttungen auf Geschäftsleitungsebene sind nicht gerade bescheiden. Wird hier mit Augenmass das monetäre Füllhorn ausgeschüttet, erwarte ich stark ansteigende Kurse bis auf 18 Franken. (Kaufen)

Schwung für neue Höchststände? Nur kurz war der Dämpfer für die Austria-Wunderaktie AMS. Ich sehe weiterhin die Kursmarke von 128 Franken in Reichweite. Speziell aus Südkorea kommt ein nicht für möglich gehaltenes Auftragsvolumen herein – Samsung Galaxy III lässt grüssen. (Halten, lassen wir auch an der Börse den Ösis den Vorzug.)

Bald 140 Franken: Wie Phönix aus der Asche entwickelt sich die Aktie der Swiss Life. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Bitte halten Sie durch: Mein neues Kursziel liegt bei starken 145 Franken. (Halten)

In Bad Ragaz brodelt der Aktienkurs: 244 Franken beträgt der aktuelle Wert von Inficon. Neue starke Umsätze sollten in Bälde aus Asien eintreffen. Sogar ein weltweiter, marktbeherrschender Fondsgigant mit einem bekannten Schweizer Finanzfachmann im Führungsgremium hat sich ein paar Aktien angelacht. Hier dürfen Sie sich nicht abschütteln lassen, obwohl nun die Dividendenrendite unter 7% gefallen ist. Trotz erhöhter Temperatur: dranbleiben.

+8,05% für Richemont im Jahr 2013: Trotz Performance-Delle Anfang Woche können Sie dem weiteren Jahresverlauf beruhigt entgegenblicken. (Halten)

Zürich-Versicherung: Mehr als nur Dividende. Wie ich schon oft an dieser Stelle vermerkt habe, macht CEO Martin Senn alles richtig. Bitte einfach nicht zukaufen, das organische Wachstum reicht uns allen: +16,1% übers Jahr für eine Witwen- und Waisenaktie ist absolute Weltklasse. (Halten, es geht noch leicht obsi.)

Laut Marktgerüchten besitzt eine grosse Schweizer Bank mehr als 3% des Aktienkapitals von Nobel Biocare als Handelsbestand. Wie immer heisst es so schön, die Positionen würden für Kunden gehalten. Alles ist eine Definitionsfrage, würde ich dazu vermerken.

Nicht die grösste Schweizer Bank, aber ein sehr potenter Player hält grosse Stücke auf die Basler Dufry. Ich erwarte, dass hier spätestens Anfang Frühling die neuralgische Marke von 130 Franken durchbrochen wird. (Halten)

Stark sind in diesem Jahr die Private-Equity-Produkte der Zuger Partners Group: +7%. Geht es in diesem Tempo weiter, werden die Performance-Fees sprudeln. Das hat noch kein Analyst bis anhin gebührend berücksichtigt. Neues Kursziel für April 2013: 238 Franken. (Halten)

Sorry David Dean: Ich hätte nicht gedacht; dass meine heiss geliebte Aktie von Bossard sogar über die Kursmarke von 140 Franken steigt. Zum aktuellen Stand sage ich Mea culpa – aber mehr als 35% ist ja auch nicht schlecht innert zwölf Monaten.


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