Operation «Goldfinger»: Kaufen Sie gezielt bei der Zofinger Siegfried Holding zu, die im Bereich Pharmazeutik und Chemie tätig ist. Denn aufgepasst, der als «Goldfinger» bekannte Investor Rainer Marc Frey und seine Mitstreiter werden auch hier den Aktionären zu neuem Börsenglück verhelfen (neu, kaufen).

> Fühlen Sie sich wie ein Blocher: Die Aktien der Ems-Chemie machen nicht nur den Blochers als Mehrheitsaktionären richtig Freude, sondern auch den «Sonntag»-Lesern, denen der Titel hier wiederholt empfohlen wurde. Die schon im Sommer 2012 angetönte höhere Dividende ist nun Tatsache geworden. Die französische Grossbank ist weiterhin am Kaufen, nun rückt die Marke von 250 Franken in Sichtweite (halten, das Dividendengeschenk ist aktionärsfreundlich).

> +21,5% bei Austriamicrosystems seit dem 1. 1. 2013. Bald macht es ruck, zuck und die Aktie ist bei 128 Franken. Das österreichische Wunderpapier marschiert unaufhörlich nach oben, Pech für einige der weltweit grössten Zocker: Lange lässt sich dieses Schmuckstück nicht auf diesem Kursniveau «einfrieren» lassen. Ich sehe den Titel per Ende Jahr bei 143 Franken, falls man mit konservativen Wachstumsraten rechnet (halten).

> Der Uri-Börsenstier nimmt die 100-Franken-Marke ins Visier: Die Dätwyler Holding aus Altdorf wird momentan von verschiedensten Analysten kritisch durchleuchtet. Und alle kommen zum gleichen Schluss: unterbewertet. Schade, dass gerade ausländische Adressen am Kaufen sind. Wacht auf, Schweizer Pensionskassen, hier verpasst ihr den grossen Reibach (bald bei 100 Franken, kaufen für Nachzügler).

> Demnächst bei 140 Franken hiess es hier vor zwei Wochen: Fr. 139.95 beträgt der aktuelle Stand bei der Swiss Life. Das Management ist in meinen Augen top und die Bewertungsdifferenz zum inneren Wert weiterhin zu eklatant. Was möchte die Aktionärsseele noch mehr? Zielwert: 145 Franken. Wir kommen! Ein Verkauf von gedeckten Calloptionen zum Ausübungspreis von 140 Franken auf vier Monate ist hier nicht zu verachten (halten).

> Unsere spekulative Kaufempfehlung hat sich gelohnt: +4% innert Wochenfrist für den Immobilienentwickler Implenia. Jetzt heisst es nicht locker lassen, die Börsenschallmauer von 50 Franken ist in Griffweite gerückt (halten).

> The winner takes it all: Das zeigt Marine Harvest mit +86,4% innert Jahresfrist. Für die Lachskönige aus dem hohen Norden gilt weiterhin die Maxime: Verschreiben Sie gedeckte Calls auf dreimonatiger Basis. An vorderster Front dabei, wie immer im «Kundenauftrag», ist die Credit Suisse. Weniger aktiv ist die UBS, die bei weit tieferen Kursständen zulangte (halten, Optionen schreiben und Prämien kassieren).

> Die Schweizer Börsenversion des «Gangnam»-Style wirkt Wunder: +25,1% seit dem 1. 1. 2013. Hier ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Vermögensverwalter GAM wird momentan mit Neugeld überschüttet (halten).

> Aufgepasst, Genosse Viktor Vekselberg: Die Winterthurer Sulzer vollzieht eine erfolgreiche Metamorphose zu einem Hightech-Unternehmen der Spitzenklasse. Das Schmuckstück hat nun die Marktkapitalisierung von über 5 Milliarden Franken erreicht. Jetzt werden die grossen ausländischen Grossinvestoren zum Börsen-Halali blasen. Halten Sie sich fest, neues Kursziel:
158 Franken.

> Raumschiff Börse, an der Beethovenstrasse 24 in Zürich: Schauen Sie sich die neuen Verkaufsräumlichkeiten des Vermögenszentrums an, hier fühlen Sie sich wie Captain Kirk auf der Kommandobrücke im Raumschiff Enterprise anno 1970. Meines Wissens gibt es in der Schweiz keine gleichwertige Einrichtung, wo Sie in der dritten Dimension Börsenkurse vermittelt erhalten. Schnittige Apple-Computer auf weiss glasierten Korpussen. Nichtsdestotrotz würde ich die Aktien des Unternehmens kaufen: Das Beratungskonzept «best in class» kommt bei der Kundschaft bestens an (neu, kaufen).

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Sämtliche Leserfragen werden beantwortet. Schreiben Sie Geldberater François Bloch ein E-Mail an:
geld@sonntagonline.ch.

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko.
«Der Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.


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