VON BORIS FELDMANN

Die UBS hat ein Produkt im Angebot, dessen Performance weltweit unique ist: den UBS Indian ADR/GDR Quanto (WKN: UB0JND), der über die letzten sechs Monate 92,68% erzielte und damit für Anleger so eindrücklich ist wie für Touristen der Taj Mahal (zu Deutsch: Kronenpalast). Zum Vergleich: ABN Amro kommt mit ihrem Indian Fund Basket auf läppische 55,58% im gleichen Zeitraum.

Ernüchternd wird jedoch die UBS-Bilanz im 2. Quartal im Bereich der Anlageberatung sein: Rund 26 Milliarden Franken werden laut Analysten die UBS verlassen haben. Als neuer Wackelkandidat gilt John A. Fraser, CEO und Chairman of Global Asset Management. Eines ist sicher – am 4. August wird UBS-Konzernchef Ossi Grübel nebst einem schwachen Quartalsergebnis auch personelle Rochaden ankündigen müssen.

Eine Megawoche hinter sich hat die Schweizer Industrieperle Uster, die wir bei 12.50 Franken zum Kauf empfohlen haben. Mit einem freitäglichen Schlusskurs von 16 Franken scheint das Kursziel nun ausgereizt zu sein.

Eine Perle aus der zweiten Börsenreihe schlummert bei der Helvetia-Versicherung. Mit einer Dividendenrendite von 4,53% und dem tiefsten Kurs-Gewinn-Verhältnis im Schweizer Assekuranzsektor sprechen wir eine «Must buy»-Empfehlung aus. Die von uns mehrmals empfohlenen Reverse Convertibles auf Schweizer Versicherungstitel haben sich bislang als Volltreffer erwiesen.

«Boris-Büebel-Bonus»: Jetzt merkt auch wohl der letzte Analyst, dass der 35-jährige Boris Collardi, der neue Chef der Julius Bär Bank, das altehrwürdige Institut auf die Pfade der Performancetugend bringt. Während die GAM-Gruppe weiterhin mit Abflüssen rechnet, konnte der jugendliche Steuermann die Koordinaten neu ausrichten.

Immer noch hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass Clariden Leu wie auch die Coutts zum Verkauf stehen und einer der beiden in den Hafen von Julius Bär einlaufen wird. Wir vertrauen auf Boris C. und schlagen mit einer Kauforder zu.

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