> Wenn Sie im Jahr 2015 keine übertriebenen Gewinnerwartungen haben, sondern auf beste Qualität setzen möchten, sind Sie beim weltweiten Transportgiganten Kühne & Nagel aus Schindellegi SZ bestens aufgehoben. Fürs Jahr 2015 erwarte ich einen neuen Rekordgewinn, speziell die tiefen Ölpreise sollten für eine sprudelnde Gewinnfantasie sorgen. Das Management wie auch die Ausrichtung sind Spitzenklasse. Um die Rendite aufzupeppen, empfiehlt sich ein gedeckter Call mit Ausübungspreis von 140 Franken auf den Juni-2015-Termin. (Neu auf der Empfehlungsliste)

> Der Flughafen Zürich ist eigentlich ein Shoppingcenter mit drei angehängten Startbahnen. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit: Wir haben es mit einer Geldmaschine der Sonderklasse zu tun. Nicht einmal die Drohgebärden der Billigflieger, nach Basel abzuwandern, macht die hiesige Spitze nervös. Obwohl ich einst nach starken Performancezahlen bei 610 Franken ein Verkaufssignal gegeben habe, sollten Sie nochmals den Ritt auf dieser lukrativen Kanonenkugel wagen. (Wieder auf der Kaufliste)

> Never change a winning team: Der BB Biotech übertraf kurz vor Weihnachten seinen Rekordstand und schlug bei 247.70 Franken an. Mit einer 12-Monats-Bilanz von +73,05% sind meine kühnsten Träume übertroffen worden. Lassen Sie sich von den temporären Kursschwankungen keinesfalls verrückt machen. (Halten)

> Die Gewinnerwartungen beim norwegischen Lachsproduzenten Marine Harvest erreichen neue Höchststände. Nächste Wegmarke sind die nächsten Quartalszahlen am 4. Februar 2015. Mit +54,57% (Lokalwährung) innerhalb Jahresfrist sollte ich den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Für Angsthasen empfiehlt sich der gedeckte Call: Juni 2015 mit Ausübungspreis von 100 NOK – für den Fall, dass es rund 8% auf Verfall geben würde, falls die Aktie dreistellig bleibt. (Halten)

> Unbeirrt nach oben geht es der indische Pharmawert Aurobindo. Jetzt kauft sogar die UBS im Spiel über ihren Brokerarm diesen Titel – in wessen Auftrag auch immer. Die Gewinnerwartungen fürs Jahr 2016 sind schon um 21,2% erhöht worden. Hier heisst es nach Anita Weyermann: Gring ache und drannebliibe. (Halten)

> Nun wird die Gerüchteküche nochmals zusätzlich angeheizt in Sachen Temenos, dem Genfer Bankensoftwarehersteller. Aussagen des momentan medial sehr offensiv auftretenden Julius-Bär-Chefs Boris Collardi sorgen für neue Kursfantasien. Kommt die Software des Genfer Herstellers in die Kränze bei der Julius-Bär-Ausschreibung Anfang März 2015? Eines ist schon vor der grossen Ankündigung klar: Die Maschinerie, sprich Lizenzeinnahmen, läuft auf Hochtouren. (Halten)

> Pick of the week: Dieses Mal bin ich auf den Herzklappenhersteller Edward Lifesciences (Marktkapitalisierung 13,26 Milliarden US-Dollar, Kurs-Gewinn-Verhältnis: 37,63, Börsensymbol: EW US) gestossen. Speziell die Gewinnaussichten wie auch das Umsatzwachstum von 50,79% über die letzten drei Jahre, auf jährlicher Basis berechnet, in gewissen Teilbereichen sorgt bei mir für grosses Musikgehör. Die Ebit-Marge von 25,2% in einem derart forschungsintensiven Sektor zeigt die Stärke des Unternehmens auf. Ein Verkauf eines gedeckten Calls auf den Mai-2015-Termin mit Ausübungspreis von 130 US-Dollar sorgt für eine nette Rendite: 6% auf 132 Tage Anlagedauer, sofern die Aktie am letzten Beobachtungstag der Optionsfrist über 130 US-Dollar liegt. Die Kursperformance über die letzten 12 Monate lag bei +93,32%. Noch Fragen über die allfällige Trefferquote dieser vorgeschlagenen Strategie?

> Meine Damen und Herren, jetzt heisst es «fasten your seat belts» beim österreichischen Bordverpflegungsgiganten Do & Co.: +78,78% innerhalb Jahresfrist – und der Titel ist in meinen Augen auf dem Höhenflug. Seien wir uns bewusst, der Titel wird wenig gehandelt, denn keiner ist so blöd, sich von diesem «Schmanckerl» (Der Duden bezeichnet Schmankerl als Tirolerisch für ‹leckeres Essen›) vorzeitig zu verabschieden – Strong buy!

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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