> Nochmals eine satte Steigerung in dieser Berichtswoche hat die rollierende 12-Monats-Performance beim US-Rasenmäher-Hersteller Toro Corporation (Börsensymbol: TTC US) erfahren, +74,54%. Damit hat sich diese Kennzahl innerhalb von sieben Tagen um mehr als 5% verbessert, was umso bemerkenswerter ist, als die US-Indices mit tiefroten Zahlen aufwarten. Speziell die Rendite auf das gesetzte Eigenkapital von 45,4% begeistert die immer zahlreicher werdenden Fans. Mit einer Marktkapitalisierung von 6,3 Milliarden US-Dollar erreicht der Höhenflieger von New York einen neuen Höchststand. Trotz eines sportlichen Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 27,98 Punkten dürfen Sie sich nicht verrückt machen lassen. Der Einsatz von gedeckten Calls macht momentan wirklich keinen Sinn. (Halten)

> Bald durchbricht der Bad Ragazer Technologiechampion Inficon (Börsensymbol: IFCN SW) die Marktkapitalisierung von 1 Milliarde Franken. Innerhalb eines Jahres stieg einer meiner Nebenwertfavoriten um 47,27%. Als langjähriger Leser der Kolumne erinnern Sie sich, wie ich schon 2012 von diesem Wunderwert gesprochen habe. Damals lautete meine Parole: «Weil es mir guttut» – so lautet die Werbebotschaft der Tamina-Quelle in Bad Ragaz. «Weil es mir guttut» – das gilt auch für die Top-Performance der Firma Inficon, die im Thermalbadkurort ansässig ist. Vor fünf Jahren lag der Wert der Aktie bei Fr. 163.30, jetzt erreichen wir Fr. 399.25. Nicht berücksichtigt in der Berechnung ist die durchschnittliche Dividendenrendite von 5%. Damit beläuft sich die Performance ohne Dividende auf +144,88%. Wer behauptet, ich würde nur amerikanische Aktien empfehlen, dem sei in Erinnerung gerufen: Fake News, frei nach Donald Trump, 45. US-Präsident. (Ausgewählte Schweizer Nebenwerte sind Trumpf)

> Das Seilzielen in Sachen VAT Group (Börsensymbol: VACN SW) geht in die nächste Runde, und nun habe ich Sukkurs von einem internationalen Investmentgiganten erhalten, der eine prononcierte Wette auf den St. Galler Technologiechampion eingegangen ist. Innerhalb einer Woche hat laut der SWX-Datenbank der Champion seine Wette nochmals erhöht. Auch die spekulativen Engagements, sprich Hebelprodukte, haben sich Richtung steigende Kurse nochmals akzentuiert. Jetzt werden die einflussreichen Spieler, die mit allen Mitteln auf sinkende Preise gesetzt haben, richtiggehend auf den Börsengrill gelegt, entsprechend der feinsten Olma-Tradition. (Hopp St. Galle: Auch in der Anlageprovinz gibt es Börsenperlen)

> Nun verschwindet einer unserer top Performancelieferanten von der Bildfläche: der defensive Tabakkonzern Reynolds (Börsensymbol: RAI US). Die Jahresperformance beträgt mit Dividendenausschüttung 37%, was gegenüber dem S&P 500 eine Glanzleistung darstellt. Jetzt gilt es, mit dem ausgeschütteten Geld einen Weichenwechsel zu vollziehen: Setzen Sie nun auf einen weiteren Topfavoriten aus dem Tabakbereich, der seit langem auf meiner Empfehlungsliste steht: Es handelt sich um Altria (Börsensymbol: MO US), 28,22% innerhalb von 12 Monaten. Mit einer operativen Marge von 47,64% läuft dieser Titel unter dem Motto: Make performance great. (Strong Buy zum x-ten Mal)

> Die Quartalszahlen des US Transportgiganten JB Hunt (Börsensymbol: JBHT US) haben am Donnerstag leicht enttäuscht und meine hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllt: Mit einem Zuwachs von +46,12% innerhalb von 12 Monaten empfehle ich Ihnen mit gutem Gewissen, den 11-Milliarden-US-Dollar-Titel in die ewigen Jagdgründe zu schicken. (Time to say goodbye)

> Nochmals möchte ich Ihnen eine Aktie ans Herz legen, die ich zu Anbeginn dieser Kolumne wärmstens empfohlen habe: die Firma Checkpoint (Börsensymbol: CHKP US). Der Software-Anti-Virus- Spezialist erreicht absolute Spitzenwerte im Bereich Finanzkennzahlen: Die Profit- Marge liegt bei starken 42,19%. An Ihrer Stelle würde ich nochmals eine Waggonladung des 14,22-Milliarden-US-Dollar-Titels erwerben. (Nachkaufen aufgrund starker Performance)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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