> Noch schneller als der Basler Box-Schwergewichtler Arnold «The Cobra» Gjergjaj warf der UBS-Trendradar das Handtuch in Sachen Kardex (Börsensymbol: KARN SW), dem schweizerischen Logistikanbieter. Die Verkaufsempfehlung vom 16. Juni 2016 wurde am folgenden Montag, in der ersten Handelssekunde des Swiss Performance Indexes, in eine Kaufempfehlung seitens der UBS umgewandelt, nachdem ich am vorangehenden Sonntag in den höchsten Tönen von Kardex geschwärmt hatte. Vorgestern Freitag, dem 24. Juni 2016, wurde die Kaufempfehlung durch die UBS nochmals verstärkt. Sie als Leser dieser Kolumne sind die ganz grossen Sieger, +6,65% beträgt das Wochentotal. Hut ab vor der dezidierten Meinung der UBS in Sachen Schweizer Nebenwerte. (Halten, UBS fast im Gleichschritt mit der «Schweiz am Sonntag»)

> Keinen Usexit gibt es für unsere Kavallerie in Sachen amerikanische Börsenwerte. Allen voran lässt American Water Works (Börsensymbol: AWK US) nicht locker: +33,44% im 2016 und langsam nimmt das Kurswachstum beängstigende Züge an. Das aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt 29.53 Punkte. Denken Sie im Hinblick auf nächste Woche daran, erste gedeckte Call-Optionen auf sechsmonatiger Basis zu vollziehen. (Halten, gedeckte Calls auf sechs Monate)

> Einst startete der US-Topwert unter dem Namen Philip Morris, heute figuriert das Konstrukt unter der Firmierung Altria Group (Börsensymbol: MO US) und sorgt unter meiner Leserschaft für Begeisterungsstürme: +43,99%, ohne die Dividende von 3,41% in der Rechnung zu berücksichtigen. Ich sage kurz und bündig: Strong buy, obwohl der 129-Milliarden-US-Dollar-Titel schon heiss gelaufen ist. (Halten, Strong buy für Nachzügler)
> Mancher Leser fragte sich, weshalb ich so stark Werbung für den US-Höhenflieger Albermale (Börsensymbol: ALB US) gemacht habe. Nun kommt die Antwort postwendend aus der US-Finanzmetropole New York: Aufnahme in den prestigeträchtigen S&P 500 Index per Freitagabend. Halten Sie durch: Der Titel ist ungebremst auf dem Highway nach oben, +45,1% lautet die bisherige Jahresbilanz 2016. (Welcome S&P 500 Index)

> Nochmals eine Schippe drauflegen würde ich bei Dollar General (Börsensymbol: DG US), dem US-Discounter mit einer Marktkapitalisierung von 25,98 Milliarden US-Dollar. Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22.98 passt dieser Wert ganz knapp ins Anlagekonzept. Aufgrund der starken Ertragsentwicklung werden Sie als konservativer Investor noch viel Freude daran haben. (Strong buy)

> Scharf bin ich auf den US-Telekommunikationsanbieter Verizon (Börsensymbol: VZ US). Der 222-Milliarden-US-Dollar-Gigant begeistert durch ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,41%. Und frohlocken dürfen Sie bei der Dividendenrendite von 4,18%. Auch meine technischen Indikatoren, in der Fachsprache Chartsignale, stehen auf Grün. Hier sind Sie als langfristiger Investor bestens aufgestellt, denn Verizon spielt in der internationalen Champions League der Telekomwerte. (Kaufen für den konservativen Anleger)

> In Topform wie der Isländer des FC Basel, Birkir Bjarnason, befindet sich der Baselbieter Neo-Börsenchampion Bachem (Börsensymbol: BACN SW). +27,09% innerhalb von drei Monaten ist sensationell. Und haben Sie nun die Geduld: Dieser Titel wird noch richtig einschlagen, so wie Birkir Bjarnason beim FC Basels, der seinen Transferwert während der laufenden EM wohl zumindest verdoppelt hat. Einmal mehr hat das famose Duo des FC Basel, Bernard Heusler und Georg Heitz, einen Goldfisch an Land gezogen. (Halten, ein Goldfisch auf dem Börsenparkett)

> Last but not least: Setzen Sie weiterhin auf amerikanische Werte. Mein neuer Topfavorit heisst Clorox (Börsensymbol: CLX US): Das 17-Milliarden-US-DollarUnternehmen überzeugt mit starken Finanzkennzahlen in einem kompetitiven Umfeld. Der Hersteller von Reinigungsmitteln wird in den kommenden Jahren seine Gewinne massiv erhöhen können. Ein Titel, der nun richtig Schub entwickeln wird – ein US-Binnenwert mit starkem Auftrieb. (Kaufen)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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