VON BORIS FELDMANN

Weiterhin «leidet» CS Boss Brady Dougan unter dem medialen Dampfhammer, der nach dem ausbezahlten Superbonus auf ihn niederging. Heute präsentieren wir dem amerikanischen CEO einen sozialverträglichen Anlagevorschlag, der eine triumphale Rendite offeriert, und dies ohne gehebelte Optionen auf die CS-Aktien: den CS EF (LUX) Global Value (WKN: A0LCN3) mit einer Jahresrendite von 43.81%. Mit dem in US-Dollar kotierten Fund kann er die Gewinne genussvoll mit seiner zweiten Ehefrau teilen, welche notabene als Professorin an der Yale-Universität tätig ist. (Kauf)

Geld verdient haben meine Leser, die auf den Optionsschein SG1RNC gesetzt haben, der auf einem stärkeren Euro gegenüber dem Schweizer Franken basiert. Die Wochenbilanz beträgt satte 6.82% und ich empfehle, die Hälfte der Position im Gewinn zu verkaufen.

Noch sind die Aktien von Synthes in einem moderaten Abwärtstrend, doch mit der Eröffnung einer Produktionsstätte im chinesischen Suzohu keimen erste zarte Hoffnungen auf, dass eine neue Wachstumsoffensive ausgelöst wird. Hinter vorgehaltener Hand spricht man von einem Umsatzhoch von 50% über die nächsten drei Jahre. (Kauf)

SVP-Politiker Peter Spuhler kann über den schwachen Euro jubilieren: Rieter, als Zulieferer für die deutsche Automobilindustrie, freut sich über volle Auftragsbücher. Der VW-Konzern vermeldet Absatzrekorde aus China, die die vorherigen Jahresergebnisse um über 50% übertreffen. Der Winterthurer Zulieferer ist ein Versprechen für die Zukunft und schon heute ein Geldsegen für den Nationalrat. (Kauf)

Mit der neuen Luftfahrtsteuer auf deutschen Flughäfen, die per 1. Januar 2011 eingeführt wird, brechen für den Flughafen Zürich goldene Zeiten an. (Kauf) Die Passagierzahlen werden sicherlich um 7% in die Höhe schnellen. Einen Vorgeschmack haben die Anwohner der Region Basel mit der Stationierung des 6. Airbus von Easyjet.

Auf der Erfolgstrasse zurück ist der Pictet Wasserfonds (ISIN: LU0104884860), der seit Jahresbeginn satte 8.99% gewann, während der EuroStoxx50 im gleichen Zeitraum insgesamt 9% verlor. Das fast drei Milliarden schwere Investmentvehikel ist eine sinnvolle Anlageergänzung und birgt enormes Wachstumspotenzial. (Kauf)

Bei der englischen HSBC Bank bin ich auf einen vielversprechenden Bonusbomber (ISIN: DE000TB7CZ0) gestossen. Eine satte Rendite von 20.76% winkt, sofern die Credit Suisse nicht unter 29 Franken bis zum 16. Dezember 2011 fällt. Die Credit-Suisse-Aktie hat eine starke technische Unterstützung bei knapp 40 Franken. (Kauf für den sportlichen Anleger)

Eigentlich muss ich dem wacker kämpfenden Pressesprecher Werner Abegg recht geben, wenn er mir mitteilt, dass die Schweizer Nationalbank im Vergleich zu anderen Nationalbanken über die ausführlichsten Informationen der eigenen Positionen verfügt. Seit Tagen werden auf den 13. August 2010 auf allen Webkanälen Mutmassungen getroffen, wie sich die Devisenpositionen der SNB entwickelt haben.

Nachdem der temporäre Brandherd Euro wunderbarerweise gelöscht wurde, müssen auf den US-Dollar-Positionen seit dem 30. Juni 2010 finanzielle Abstriche gemacht werden. Ein Kursverlust von 3% auf schätzungsweise 25% der gesamten Devisenanlagen geht in die Milliarden, obwohl wir nicht wissen, wie stark diese Positionen abgesichert sind.

Auch die US-Ramschhypotheken aus dem Fundus der UBS haben sich noch nicht zum Renditebomber entwickelt. Gerade die Anzahl der säumigen Zahler, die seit 30 bis 59 Tagen ihre Hypotheken nicht mehr bedienen können, hat sich im Juli 2010 wieder erhöht. Gut so, dass die Nationalbank diese titanische Verantwortung übernommen hat, diese Positionen zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen.

Sofern Sie glauben, dass der Preis einer Unze Gold nicht unter 700 Dollar fällt (aktuell: 1197 Dollar), winkt Ihnen bis zum 17. Dezember 2010 eine satte annualisierte Rendite von 19%, welche der Gold Capped Bonus (ISIN: DE000AA0RX31) der Royal Bank of Scotland anbietet. Falls die Barriere von 700 Dollar unterschritten wird, entsteht in Ihrem Portfolio ein grosses Loch. (Kauf für den sportlichen Investor)

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