Gestatten, mein Name heisst Performance: +32,5% seit dem 1. 1. 2013. Sie wissen wohl, von wem ich hier rede – von Magdalena Martullo-Blochers Ems Chemie. Mein Preisziel von 287 Franken war in manchen Augen ein utopisches Kursziel. Jetzt, bei aktuell 285.50 Franken, sind wir knapp vor dem historischen Durchbruch. Jetzt heisst es durchhalten, nächste Woche wird der Börsenjackpot geknackt. +69,1% innert Jahresfrist ohne Dividendenzahlung. Was will man noch mehr? (Halten)

> Philipp Hildebrands BlackRock sorgt für Hochstimmung in Bad Ragaz: Meine heiss geliebte Schweizer Industrieperle Inficon stürmt unentwegt Richtung neue Höchststände. Internationale Grossinvestoren wie Blackrock und andere weltweite Schwergewichte kaufen munter hinzu, obwohl die Marktkapitalisierung aktuell nur 610 Millionen Franken beträgt. Ich sage kurz und bündig, obwohl das Kursziel von 277 Franken (aktuell: 280 Franken) erreicht wurde: Unter keinen Umständen verkaufen. 290 Franken oder +39,6% innert Jahresfirst. Well done. (Halten)

> Nicht zu toppen, der Oeri-Hoffmann-Börsenexpress: +40,8% innert zwölf Monaten für die Basler Roche. Keine Sorge, die Aktie hat weiterhin keine Ermüdungserscheinungen, der nächste Börsenstopp liegt bei 228 Franken. Fundamental ist die Aktie noch leicht unterbewertet, einzig die letzte Dividendenerhöhung fiel zu mickrig aus. Doch für die brauchen wir kein Valium, die Gesamtbilanz sorgt für Champagnerstimmung am Rheinknie. (Halten – Firmenlenker Severin Schwan ist Spitzenklasse)

> Der freiburgische Börsen-Comet geht in die Overtime: Jetzt sollten sie sich noch nicht in die Kühlbox verabschieden, der Sudden Death lässt auf sich warten. Der Weltmarktleader wird nochmals mit einem virtuellen Slapshot Marke Slawa Bykow für frenetischen Beifall bei der Anlegerschaft sorgen, der Hexenkessel des berühmten Stadions Saint-Léonard lässt grüssen. Sie wissen, auf wen ich hier anspiele: auf die Eishockeyaner des HC Fribourg Gottéron (Play-off-Finalist). Neues Kursziel, weil es so schön lief, nun bei relativ hohen 272 Franken. (Buy)

> Zahlen perfekt, bei Emmi wird der Rahm nicht sauer: Die Innerschweizer sind auf Erfolgskurs, und der Jahresabschluss 2012 war besser als erwartet. Der Milchverarbeiter setzt auf eine verstärkte Auslandexpansion. Das ist gut so und sorgt für eine verstärkte Nachfrage institutioneller Anleger aus dem Ausland, speziell aus Frankreich, wie schon früher hier vermeldet wurde. (Halten)

> Enttäuscht bin ich von der Credit Suisse, aber das ist ja keine Überraschung mehr: Hier wird auf absehbare Zeit keine Hochstimmung bei den Aktionären herrschen. Der Fixkostenblock, sprich personelle Entschädigungen im Investmentbanking, sind weiterhin viel zu hoch. Firmenlenker Brady Dougan finde ich eigentlich Spitze, die Fütterung der Raubtiere aus dem Investmentbanking fällt aber etwas gar üppig aus. (No go, erst unter 23 Franken ein Kauf)

> Tempo im Fürstenland: Mein Verdacht lässt mich nicht mehr los – in der Bankenlandschaft Liechtenstein stehen wir vor grösseren Veränderungen. Mein Favorit, die VP Bank, nimmt langsam Anlauf. Die Liechtensteinische Landesbank mutiert zu einer sehr effizienten Organisation und der Zustrom neuer Gelder kommt in Schwung. Setzen Sie auf den Bankenplatz Liechtenstein – VP Bank und die Liechtensteinische Landesbank gehören ins Anlageportfolio. Zur Information: Ein grösseres schweizerisches Finanzinstitut kauft in kleineren Positionen kontinuierlich zu. (Halten)

> Sorry, DKSH, genug ist genug: Ein Volltreffer war die implizite Kaufempfehlung von letzter Woche auf den UBS-Minifuture, der auf sinkende Kurse bei DKSH setzt. Am Montag, einen Tag nach Erscheinung dieser Zeitung, +61%! Geschickt eingesetzt, ist das Arsenal der UBS-Investmentbank sensationell, aber nichts für schwache Nerven. Mein Tipp, wenn ich das UBS-Börsenorakel genau analysiere: +2,9% für DKSH in der nächsten Berichtswoche.

> Keine Sorgen in Sachen Swiss Life: Der Kurstaucher von letzter Woche sollte Sie in keiner Weise beunruhigen. Der Höhenflug des letzten Jahres muss auch einmal verdaut werden. Die Differenz zwischen Buchwert und aktuellem Kurs ist zu eklatant. Mein Bauchgefühl: Nicht morgen, nicht übermorgen, aber in weniger als zwölf Monaten heisst es am Mythenquai Foreign Life und nicht mehr Swiss Life. (Halten mit Genuss, die schönste Schweizer Börsenbraut weit und breit!)

> Alles auf Kurs, made in Baar: Kontinuierlich nach oben geht es bei der Partners Group, die Produkte sind auf Kurs und das bedeutet tolle Einnahmen aus den Performance-Fees heraus. Die Kursmarke von 240 Franken sollte Ende April 2013 durchbrochen werden, die Neugelder könnten dieses Jahr erstmals die Marke von 5,9 Milliarden Franken erreichen. (Halten, Kursziel 240 Franken in Reichweite)

> Rainer Marc Frey, machen Sie den DKSH bei Siegfried: +33,1% innert Jahresfrist ist ja schon erste Klasse, doch bei unserem lieb gewordenen Goldfinger ist das eher bescheiden im Vergleich zu den erreichten +76,1% bei DKSH im gleichen Zeitraum. Der Haken bei den Zofingern: Die Managementverträge sind sehr stark auf Performance ausgerichtet. Bei ausgezeichnetem Geschäftsgang ist das mega für das Top-Management, aber weniger gut für die Aktionäre. Die ersten gröberen Pakete laufen im Jahr 2015 aus. Eines ist klar: Die Zahlen sind massiv besser als erwartet, hier kommt der Hochgenuss auf Ihrem Konto mit einer kleineren zeitlichen Verzögerung. (Halten)

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