> Volle Kraft voraus, heisst es weiterhin für die beiden skandinavischen Lachsproduzenten Salmar (Börsensymbol: SALM NO) und Leroy Seafood (Börsensymbol: LSG NO), obwohl die bisherige Performance in diesem Jahr allein mit jeweils +57,74% respektive +30,30% mehr als ausgezeichnet ist. Speziell Salmar gilt es weiterhin im Auge zu behalten: Nebst der starken Dividendenrendite von 4,09% ist der Bewertungsabschlag zum weltweiten Branchenchampion Marine Harvest (Börsensymbol: MHG NO) nach wie vor viel zu hoch. Speziell US-Grossinvestoren der XXL-Klasse haben dieses Schmuckstück vor kurzem entdeckt. Kaufen Sie noch zu, denn der Höhenflug dieses Titels ist noch lange nicht abgeschlossen. (Dauerkaufempfehlung, XXL-Investoren schlagen gnadenlos zu)

> Bleiben Sie beim Zentralschweizer Milchverarbeiter Emmi (Börsensymbol: EMMN SW) im Spiel: +90,86% innerhalb eines Jahres. Trotz den Heckenschützen lässt sich die erfolgsverwöhnte Mannschaft um CEO Urs Riedener nicht aus der Ruhe bringen. Die temporären Kursschwankungen der letzten Wochen waren dazu da, gewisse Anleger nervös zu machen und aus den Positionen zu jagen. Doch dieses Spiel ging in die falsche Richtung. Das Management hat mit den gezielten Zukäufen einmal mehr bewiesen, dass hier mit grossem Kalkül und Fortüne ein Nahrungsmittelkonzern der Extraklasse gezimmert wird, der Ihnen als Anleger noch viel Freude bereiten wird. (Halten, Sitzleder zahlt sich aus)

> Völlig entrückt sind die Baselbieter wegen Bachem (Börsensymbol: BACN SW): +41,02% (2016) und ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist so wenig absehbar wie der achte Meistertitel des FC Basel in Serie. Hier heisst es, Sitzleder zu beweisen: Bald steigen die grossen Hedge Funds ein und dann wird der gemütliche Aufwärtstrend der Vergangenheit angehören: Die Rechenmaschinen laufen auf Hochtouren, um die Kaufprogramme in Position zu bringen. (Dauerkaufempfehlung)

> Kurz war die Nervosität meiner Leserschaft in Sachen Autoneum (Börsensymbol: AUTN SW), doch jetzt wird wie bei den ZSC-Spielen mit der Trompete die Attacke eingeläutet – für einmal nicht im Hallenstadion, sondern an der Swiss Stock Exchange: +19,22% im 2016. Die Trittbrettfahrer der erfolgsverwöhnten SVP-Herrliberg-Connection nehmen beeindruckende Ausmasse an: Speziell ein Investmentfond der Schwergewichtsklasse aus Norwegen ist mit im Spiel beim 1-Milliarden-Franken-Titel. Zusätzliches Spielgeld wird in den kommenden Tagen noch aus Amerika eintreffen. Der Taktgeber dieser Gelder wird aus seiner schweizerischen Kommandozentrale diesem Treiben begeistert zuschauen. (SVP-Herrliberg-Connection lockt Trittbrettfahrer aus aller Welt an)

> Neu auf der Empfehlungsliste ist der US Wert Albermale (Börsensymbol: ALB US) mit einer Marktkapitalisierung von 8,8 Milliarden US-Dollar: In Bälde wird hier das Kursfeuerwerk angezündet. Trotz eines Zuwachses von +41,12% in diesem Jahr ist der Zulieferer für Komponenten der Lithium-Batterien, die bei E-Wagen zur Anwendung kommen, ein Börsenschnäppchen der Extraklasse. Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18.12 per Ende Jahr – und obendrauf gibt es noch eine Dividende von 1,54%. (Kaufen, neu auf der Empfehlungsliste)

> Weiter auf grosser Einkaufstour sind die Spieler bei der Zuger Partners Group (Börsensymbol: PGHN SW), +43.12% innerhalb von zwölf Monaten. Bald ist das nächste Basislager bei 422 Franken (aktuell: 417 Franken) erreicht. Im Hintergrund spielt ein US-Bankenchampion mit. Es wird auf allen Kanälen zugekauft, Sie haben mich verstanden. (Dauerkaufempfehlung)

> Top News aus dem schweizerischen Nebenwertsektor: Die Papiere der Jungfrau- Bahnen (Börsensymbol: JFN SW) haben am Freitag einen neuen Höchststand erreicht. Mit +24% innerhalb von zwölf Monate haben die Aktien eine steile Bergfahrt hinter sich. Jetzt, wo der UBS-Trendradar auf steigende Kurse setzt, kann ja die steile Fahrt nach oben fortgesetzt werden. (Halten, «You & US» und «Schweiz am Sonntag» setzen auf die gleichen Werte)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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