Roche ist in Champions-League-Form: +25% mit der Dividendenzahlung beträgt die bisherige Jahresrendite der Basler Pharmagiganten. FC-Basel-Trainer Heiko Vogel sollte zum Roche-CEO Severin Schwan in die Lehre gehen: Hier wird jeden Tag das Sieger-Gen eingeimpft. Die Roche-Erfolgsstory geht weiter, während beim FC Basel die teuerste Ersatzbank der Schweizer Top-Fussballliga geführt wird. Radoslav Kovac kostet als Tribünengast den FC Basel nach gut informierten Quellen bis zu 850 000 Franken pro Jahr (halten).

Aussteigen beim südamerikanischen Holzfäller: –23,2% beträgt der Wochenverlust bei Precious Woods. Vor Monaten warnte ich mehrmals vor dieser Aktie, und mein Verdikt lautet weiterhin «Hände weg».

Kursziel von 65 Franken erreicht: +8,2% beträgt das Wochenplus bei der Swiss Re. Jetzt gilt es, erstmals die Hälfte der Position im hervorragend geführten Rückversicherungskonzern abzustossen. Der unerwartete Ausstieg des Meisters über 150 Milliarden Anlagekapital, David Blumer, hinterlässt grosse Fragezeichen. Mit einer Anlagerendite von +43,45% seit Jahresanfang ist der Ausstieg aus dem Anlagefavoriten meiner Leser gerechtfertigt.

+159,8% bei Austriamicrosytems: Bleiben Sie mit einem Restposten bei der österreichischen Wunderaktie. Wie meine vertieften Abklärungen ergaben, hat der Spitzenreiter 2012 der Schweizer Börse noch zusätzliches Gewinnpotenzial. Jeder zusätzliche Umsatzfranken aufgrund der sehr schlanken Produktionsstruktur führt zu einem exponentiellen Gewinnanstieg. Aufgrund dieser mathematischen Annahme beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für Ende 2012 neu 12.08 anstelle von 16.12. Neues Kursziel nun 110.80 Franken (spekulativ, strong buy). Zudem habe ich erfahren, dass ein pan-europäischer Big Player für institutionelle Anleger stark am Kaufen ist.

+4,1% für die Bank Vontobel: Unisono wird behauptet, es laufe nichts bei der Bank Vontobel. Ich sage mit Vehemenz: Sorry boys, you are wrong. Die Deutsche Bank wie auch die Bank Vontobel sind sehr aktiv im Kundenauftrag unterwegs. Eines ist klar: Der vermeintlich grosse Sieger lauert noch im Hintergrund. Wird der smarte Bündner Bankentorero und Raiffeisenchef Pierin Vinzenz zuschlagen? Die Zwangsehe Notenstein-Vontobel ist zu bestechend: Klar ist, dass die Notenstein momentan zu schwerfällig und in der Produktion mit einer Cost-Income-Ratio von über 80 nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Dabei würden voraussichtlich 410 Stellen abgebaut werden – und dieses Konstrukt würde frei nach dem Raiffeisen-Claim «Wir machen den Weg frei» zu einem sehr respektierten Player im Schweizer Privatbanking werden. Vinzenz ist momentan medial nicht präsent. Das ist sehr verdächtig (halten).

Bauen bringt Gewinn: Die Bauherrin der beiden Metropolitan-Supertürme in Zürich-Seebach, die Implenia, gewinnt immer mehr an Höhe an der Börse. +11,9% innert Monatsfrist. Ich sehe noch satte 5,2% Kurspotenzial, bevor diese Erfolgsstory aufgrund einer fundamentalen Überbewertung zu Ende geht (halten).

401 Franken, Kursziel erreicht für Flughafen Zürich: Nochmals haben die Aktien den Nachbrenner gezündet und mein revidiertes Kursziel nach oben erreicht. Jetzt würde ich vollumfänglich den Ausgang wählen, sonst bekäme ich noch Höhenangst angesichts der Hammerperformance (verkaufen).

Die Schlagzahl bleibt konstant hoch: Der ehemalige Leistungsruderer Michael Buscher an der Spitze von Oerlikon macht alle glücklich. +89,7% seit dem 1. 1. 2012. Und im Dezember 2012 wird mit neuen Erfolgszahlen die fast schon utopische Marke von 10 Franken anvisiert, Asien läuft momentan hervorragend (halten).

Hopp St. Galle, haued uff de Performance-Balle: Nach einem temporären Sturzflug läuft es wieder rund bei der Sankt Galler Kantonalbank. Das Geplänkel um die Russen-Milliarde ist medial vorderhand vom Tisch. Der Höchstwert von 390 Franken ist in Sicht und meine Leser sind wieder auf der Gewinnerstrasse. Somit reicht es für eine Olma-Wurst, und dies mit gutem Gewissen (halten).

Sämtliche Leserfragen werden beantwortet. Schreiben Sie Geldberater François Bloch ein E-Mail an: geld@sonntagonline.ch.

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Der «Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.


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