Stolz darf der gemäss «Forbes« reichste Mann der Welt, William «Bill» Henry Gates III., auf sein Engagement beim Westschweizer Aroma-Hersteller Givaudan sein: +5,86% seit dem Jahresanfang. Und die Schlagzahl wird im Hinblick auf die Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2014 am 29. Januar 2015 nochmals erhöht. (Halten)

> +13,25% seit dem 1. 1. 2015 – wir sprechen hier vom BB Biotech Fonds, der Geldmaschine mit Hauptsitz an den Gestaden des Zürichsees. Innerhalb eines Jahres stieg der Wert des Beteiligungspapiers um satte 85,49% an. Jetzt gilt es wieder zur Verkaufsempfehlung zu greifen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Discount zum inneren Wert ist erstmals seit meiner Beobachtung auf unter 20% gefallen. Dadurch ist das legale Bewertungsspiel, auf welches wir seit langem hingewiesen haben, erfolgreich zu Ende. (Verkaufen)

> Endlich zündet der Automobilhersteller Autoneum die zweite Raketenstufe an der Börse: +6,19% im 2015. Und jetzt sollten auch diejenigen Leser, die als Nachzügler eingestiegen sind, auf die Gewinnerstrasse eingeschwenkt haben. Und wieder hat der Mann mit der Fliege, Martin Ebner, zusätzliche Aktien im goldrichtigen Moment gekauft. Das Mitte Oktober 2014 zugekaufte Paket hat eine Wertsteigerung von +32,57% hinter sich. Wow! (Halten)

> Die Heckenschützen in Sachen Rolf Soiron, Verwaltungsratspräsident der Lonza-Gruppe, sollten endlich Ruhe geben: Der Basler Spezialzulieferer der chemischen Industrie ist auf Erfolgskurs, +30,57% innerhalb von zwölf Monaten, während der Swiss Market Index nur um 8,85% anstieg. Wie schrieb doch die «Handelszeitung» am 1. Februar 2005: «Der unbekannte Supermann». Jetzt gilt es, gedeckte Call-Optionen auf den Juni-2015-Verfall mit Ausübungspreis von 120 Franken zu verschreiben. Gelingt das Unterfangen, winken nahezu 6%. (Call-Optionen verschreiben)

> Habe ich Ihnen nicht vor kurzem vermittelt, dass eine US-Giganten-Bank links und rechts Pakete der Novartis zusammenkauft? Nun haben Sie die Antwort: Die amerikanische Pharmabehörde FDA erlaubt erstmals seit kurzem Biosimilars des neuen Basler Börsenkrösusses. Das gehandelte Volumen nimmt ständig zu. Der US-Boy an der Spitze, Joe Joseph Jimenez, sorgt für Musik in den Ohren der Aktionäre. (Halten – 100 Franken in Sicht)

> Wenn das so weitergeht, wird die Zürcher Gemeinde Thalwil bald einen Börsenmilliardär unter sich haben. Es handelt sich um den GPS-Produzenten U-Blox AG. Meine schlaue Maschine hält nicht mehr Schritt mit dem phänomenalen Umsatzwachstum. Ich habe kurzerhand die Daten manuell angepasst – und siehe da, ein neuer Höchststand ist in Sicht. Neues Kursziel: 154 Franken. (Halten)

> Liebe Grossinvestoren, hier handelt es sich um ein Wake-up-call: Der Bodenbelagsproduzent Forbo, ein alter Bekannter dieser Kolumne, ist aufgrund meiner neuesten Analyse zu billig. Trotz einer Marktkapitalisierung von 2,26 Milliarden Franken erhält das Papier nicht die entsprechende Wertschätzung. Machen Sie ihre Hausaufgaben, es lohnt sich! (Wiederholter Kauf)

> Langsam in Play-off-Form kommt der Zuger Spezialist für alternative Investmentanlagen, die Partners Group. Die sorgfältig strukturierte Vorgehensweise wird auch im Jahr 2015 für neue Milliardenzuflüsse sorgen. Dank einer Performancefee werden die Gewinne pro Aktie exponentiell nach oben steigen. Hier wird Wertarbeit auf höchstem Niveau betrieben. (Halten)

> Ein neuer Profiteur der aktuellen Dollarstärke ist der Luxusschokoladen-Produzent Lindt & Sprüngli: Fürs Jahr 2015 und 2016 sehe ich ein Gewinnwachstum von 23% voraus. Obwohl die Partizipationsscheine auf den ersten Blick von der Bewertung her teuer sind, sollten Sie dieses schmackhafte Investment nicht verschmähen. Für einmal geht die Liebe durch den Börsenmagen. (Kaufen: neu auf der Empfehlungsliste)

> Sie kennen unsere Erfolgsstory Austriamicrosytems. Nun bin ich auf den Branchenkonkurrenten Dialog Semiconductors (Marktkapitalisierung: 2,7 Milliarden Franken) aus Deutschland gestossen. Hier lohnt sich auch ein Börsenzock: Kaufen Sie die Aktien und verschreiben gleichzeitig den Juni-2015-Call mit Ausübungspreis von 30 Euro. +7,8% auf 160 Börsentage, falls der Titel bis zu diesem Datum weniger als 7% verliert. Die Rendite auf dem Titel betrug +114,2% über die letzten zwölf Monate. Noch Fragen? (Angsthasenstrategie)

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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