Folgen sie den Fussstapfen von Bill Gates: Der Aromahersteller Givaudan steht neu auf unserer Empfehlungsliste. Der Beteiligungswert des Microsoft-Gründers, gehalten am Westschweizer Unternehmen, ist innert Jahresfrist um satte 502 Millionen Franken angestiegen. Im kommenden Jahr kommt es zu einem neuen Gewinnrekord. Auch wenn der Titel schon dieses Jahr um starke 39,11% angestiegen ist, ist ein Einsteigen in diesen Titel mehr als empfehlenswert. (Strong Buy)

> Gratulation an Urs Riedener, CEO des Innerschweizer Milchproduzenten Emmi: Erstmals wurde die Marktkapitalisierung von 2 Milliarden Franken durchbrochen. Und ich habe nochmals gute Nachrichten. Meine Modelle zeigen innert Wochenfrist eine Erhöhung des Zielwerts um genau 6 Franken auf Ende 2015. Neues Kursziel per Ende Jahr: 385 Franken. (Halten)

> Wieder zu früh losgelassen habe ich beim BB Biotech, nachdem der Fonds innert vier Wochen um stolze 19,8% angestiegen ist. Jetzt gibt es heisse News aus der Gerüchteküche: Die internationale Allianz der Heuschrecken, sprich Firmenjäger, ist wild auf das Beteiligungspapier aus schweizerischen Landen. Der Bewertungsabschlag hat sich laut meinem Excel-Spreadsheet auf 25,2% erhöht. Steigen Sie nochmals ein: Die bisherige Jahresbilanz von +66,43% müsste eigentlich zur Vorsicht mahnen, aber keine Sorge, hier sind Spitzenkräfte im Research- und Fondsmanagement tätig. (Wiederholter Kauf)

> Nicht zu stoppen ist meine Spezialempfehlung, Feintool. Der Wert des Lysser Automobilzulieferers stieg innerhalb der letzten vier Wochen um satte 12,17% an. Und das letzte Woche hier propagierte aggressive Kursziel von 100 Franken wurde somit locker durchbrochen. Wichtig, meine Damen und Herren, hier ist noch mehr Musik drin! Neues Kursziel: Fr. 106.50 per Ende März 2015. (Halten)

> +68,06%, seit dem 1. Januar 2014, sie kennen die Ingredienzien, des besten Austria Exportes, wir sprechen hier vom Chiphersteller austriamicrosystems mit höchst willkommenem Gastrecht an der Schweizer Börse. Ich würde an Ihrer Stelle nochmals Zukaufen: Unterbewertet im Quervergleich mit der internationalen Konkurrenz. Speziell die Ebit-Marge von 16,8% ist mehr als spektakulär. Unser neues Kursziel liegt jetzt erstmals bei sportlichen 40 Franken. (Nochmals Zukaufen)

> Basel ist Trumpf und unabhängig vom Ausgang des sonntäglichen Spitzenspiels FC Zürich gegen den FC Basel wird Basel zum vorzeitigen Schweizer Winterbörsenmeister der SMI-Werte ausgerufen: Darf ich vorstellen, den Shkelzen Gashi des Börsenparketts, das Baselbieter Biotechunternehmen Actelion, die Volltrefferquote lautet: +53,87%. Der beste Zürcher Wert, der Sanitärhersteller Geberit, kommt auf weniger als die Hälfte, immerhin beachtliche 25,03%. Bei Actelion lautet die Dauerempfehlung: Kaufen.

> Eine ganz spannende Geschichte ist der Baarer Bauguthersteller Sika. Sicherlich nicht eine heisse Investmentgeschichte, doch wenn man die Finanzkennzahlen genauer anschaut, ist der 9,19 Milliarden Franken schwere Börsenkoloss eine regelrechte Bewertungsperle. Zielrendite auf 6 Monate: +12%. Ich gehe davon aus, dass erstmals seit langem, die Ebit-Marge die Marke von 10% durchbricht. Logische Konsequenz: Strong Buy.

> Setzen sie auf das schweizerische Dividendenmonster, im positiven Sinne, der SwissRe. Im Frühling 2015 könnte nebst einer normalen Dividendenausschüttung auch ein spezielles Bhaltis ausgeschüttet werden. Totomat prognostiziert alles in allem: 9,1% Dividendenrendite (Kaufen)

> Auch die konsequentesten Analysen können nicht immer zum Volltreffer führen, dies bei geschätzten rund 300 Empfehlungen pro Jahr innerhalb dieser Kolumne. Ich spreche hier von norwegischen Tiefseebohrunternehmen Seadrill, welches stark nach unten korrigiert hat. Der weltweit grösste Driller hat seine stattliche Dividende von 10,2% vorderhand ausgesetzt, um diese für die Stärkung der Bilanz zu nützen. Die Chance für eine Erholung des Titels ist intakt, aber diese Zeit sehe ich erst auf eine Frist von drei Jahren.

Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein. Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung.
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