Mein heiss geliebter Automobilzulieferer Autoneum mit Peter Spuhler im Beifahrersitz ist nicht mehr zu bremsen: +13% allein in dieser Börsenwoche. Nun ist auch mein aggressives Preisziel von 151 Franken durchbrochen worden. Speziell deutsche Investoren sind weiterhin am Kaufen. Mein neues Kursziel lautet nun 168 Franken, danach wird der Titel nach einem Höhenflug von 202,3% innert zwölf Monaten erstmals fundamental teuer. (Halten, Dauerpowerplay für einmal nicht im Hallenstadion, sondern an der Börse)

> Ich muss mich leider wiederholen: Forza Italia – diese Woche mit +10,3% im Angebot. Sie werden wohl wissen, dass ich hier von Cosmo Pharmaceuticals spreche, dem italienischen Biotechwert mit Heimrecht an der Schweizer Börse. Jetzt sind auch die amerikanischen Grossinvestoren auf den Höhenflieger aufmerksam geworden. «Yes, we can buy», heisst erstmals die Devise aus Amerika. Der Titel ist im internationalen Branchenvergleich weiterhin unterbewertet. Kursziel innert Wochenfrist: 100 Franken. (Halten)

> Basel ist Trumpf und nicht erst seit gestern: Der günstigste europäische gross kapitalisierte Biopharmatitel Actelion wird richtiggehend nach oben gestossen. +10,2% innert einer Woche, und die Baselbieter Börsenfestspiele sind nicht zu Ende. Ende März 2014 wird das Wertpapier erstmals die Marke von 100 Franken durchbrechen (aktuell: 88 Franken). Speziell Broker von der Britischen Insel sind stetig am Zukaufen. (Halten)

> Nicht zu bremsen ist die Struki-Bude Leonteq. Und ich wiederhole: Eine Dividendenerhöhung ist möglich und für 2013 wird ein Glanzergebnis erwartet. Bislang glaubt mir die Börse meine Story: +152,5% innert Jahresfrist. Hier heisst es weiterhin: Nicht verkaufen! Der Finanzwert wird zur absoluten Erfolgsstory für den Bündner Bankentorrero Pierin Vincenz, der gegen die Marktmeinung zum Grossaktionär mit seiner Raiffeisen-Gruppe wurde und nun Teil dieser Erfolgsstory ist. Neues Kursziel: 128 Franken. (Halten)

> Marco Gadola, Chef des Basler Dentalherstellers Straumann, nicht zukaufen! +8,5% innert einer Woche: Die Börse applaudiert, dass Sie sich noch nicht ein Konkurrenzunternehmen angelacht haben. Bringen Sie Ihr Unternehmen auf Hochglanz. In Ihrer kurzen Amtszeit haben Sie bis jetzt alles richtig gemacht. (Halten)

> Weltklasse ist mein Prädikat für das Urner Unternehmen Dätwyler: +5,2%. Die Liste der internationalen Starinvestoren, die beim Hightechunternehmen investiert sind, wird im Wochentakt immer länger. Bei einer Marktkapitalisierung von nahezu 2,4 Milliarden Franken kam man nicht von einem Nebenwert sprechen. Weiterhin: fundamental unterbewertet. (Halten)

> In absoluter Champions-League-Form befindet sich die Basler Lonza. Nun wartet der Markt gespannt auf die Bestätigung eines glanzvollen Geschäftsjahres 2013. Für die Zukunft werde ich noch deutlicher: 2014 wird noch viel besser. Die vor kurzem abgeschlossenen neuen Verträge sind Gold wert. Ich sehe einen Gewinnzuwachs in diesem Jahr von satten 17.6% voraus. Auch dieses Unternehmen überzeugt mit einer klaren Zukunftsstrategie. (Nochmaliger Kauf)

> Sergio «Fabuloso» Ermotti macht nicht nur seine Investmentbanker happy, sondern auch die Aktionäre der UBS (+4,6% diese Woche). Eigentlich hatte ich ein Preisziel von 20 Franken fürs Jahresende 2013 vorgesehen – es wurde jedoch knapp verpasst. Jetzt wird es halt erste Februarwoche, dann wird auch dieses Hindernis geknackt. Kleiner Hinweis: Es werden wieder vermehrt Out of the Money Call Optionen gekauft, also hoch spekulative Finanzinstrumente, die zu aktuellen Stunden nur einen Zeitwert, also keinen inneren Wert aufweisen. Der Käufer oder die Käuferin solcher Instrumente ist dem totalen Verlustrisiko ausgesetzt, sofern der Kurs der grössten Schweizer Bank auf dem aktuellen Niveau verharrt. Daher stellt sich die Frage: Sind wieder einmal «Besserwisser» am Werk? Spätestens in drei Wochen wissen wir es mit 101%iger Sicherheit. (UBS-Aktien kaufen)

> Unermüdlich wie das Pistenfahrzeug Ratrac erklimmt der Landmaschinenhersteller Bucher im Wochentakt neue Höchststände. Noch ist der Titel leicht unterbewertet, aber wie lange noch? (Halten)

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Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Die «Schweiz am Sonntag» übernimmt keine Verantwortung. Unser Experte hat sich verpflichtet, in keinem der besprochenen Titel aktiv zu sein.

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