Für drei zusätzliche Basler Buvetten sieht es gut aus, dass sie im Frühling ihre Schänke ausklappen und ihre Zapfhähne einweihen können. Wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) auf Anfrage mitteilt, haben die Anwohner des St. Alban-Rheinwegs ihren Rekurs nicht weitergezogen. Das BVD hat in erster Instanz die Beschwerde abgewiesen. Deshalb beginnt die Stadt nun mit dem Auswahlverfahren. Insgesamt fünf Gastronomen haben sich für diesen Standort beworben. Wie BVD-Mediensprecher Daniel Hofer sagt, informiere die Verwaltung «voraussichtlich Anfang 2017» über die neuen Buvette-Betreiber am St. Alban-Rheinweg.

Ganz sicher ist es jedoch noch nicht, dass das Bier dort im nächsten Sommer in den Gläsern schäumt. Weil die Betreiber eine Nutzungs- und Baubewilligung beantragen müssen, sind erneute Einsprachen möglich.

Picknick-Körbe im Solitudepark
Die Baubewilligung eingereicht hat diese Woche die Cowbox GmbH für den Umbau eines ehemaligen Schopfs der Stadtgärtnerei im Solitudepark. Anders als bei den Buvetten am Rhein gibt es auch einige Plätze im Innenbereich. Daher ist der Betrieb von März bis November vorgesehen. Wie der Baueingabe zu entnehmen ist, sind neben verschiedenen Salaten, Panini und Wähen auch Sonntagsbrunchs geplant. Zudem sollen Picknick-Körbe erhältlich sein. Hinter der Cowbox stehen die Gastronomen Tanja Allemann und Christoph Lehmann. Sie führen im Gundeli, nahe beim Dreispitz, das Restaurant Viertel-Kreis. Zum heutigen Zeitpunkt wollen sie noch keine weiteren Details zu ihrem Projekt bekannt geben, sondern die Frist der Baubewilligung abwarten.

Fischsnacks im St. Johannspark
Definitiv loslegen wird im nächsten Frühling das Team des Cafés Saint-Louis mit seiner Buvette im St. Johannspark. Auch dort führten Einsprachen von Anwohnern zu einer verzögerten Eröffnung. Eine Einigung wurde erzielt, indem kleinere Anpassungen am Korpus und Standort vorgenommen wurden. Wie Betreiber Michael Hänggi sagt, sei die Inbetriebnahme auf den 1. April 2017 geplant. Im Zentrum des Angebots stünden Fischsnacks.

Anders am Schaffhauserrheinweg bei der Wettsteinbrücke: Wie BVD-Sprecher Hofer sagt, sei dort die Eröffnung der geplanten Buvette in der nächsten Saison «äusserst unwahrscheinlich». Anwohner haben den abgelehnten Rekurs nun beim Regierungsrat als nächst höherer Instanz eingereicht. Ihr Widerstand hält an.

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