Bei der Eröffnung spekulierte die «Schweiz am Sonntag» satirisch, wer dem Club beitrete, und erstellte eine fiktive Liste mit hundert Persönlichkeiten. Ein Abgleich zeigt, dass zwanzig davon tatsächlich Mitglied wurden. Angefangen bei Anwalt Marco Balmelli und Ex-Novartis-Direktor Pascal Brenneisen bis zum Immobilien- und Kunsthändler Anthony Vischer und dem Anwalt und FCB-Verwaltungsrat Stephan Werthmüller.

Am stärksten vertreten ist die Fraktion der Vermögensverwalter. Gleich vier Mitglieder stellt die Bank Notenstein La Roche. Aber auch die Bankhäuser Sallfort, Mirabeau, Julius Bär und LGT haben ihre Abgesandten. Die Anwälte sind zurückhaltend, wobei alle grossen Kanzleien (Wenger Platter, Vischer, Kellerhals) ihre Ohren im Club haben. Hoffnung auf Kundschaft machen sich Vertreter der Werbewirtschaft (Valencia, !Now, Schaffner Conzelmann). Auf Sponsoren spekulieren Vertreter von Event- und Konzertagenturen (Baloise Session, Das Zelt, Act Entertainment, Menuhin Festival). Klubmitglieder, die sich eine neue Nobelkarosse anschaffen wollen, finden im Club direkte Ansprechpartner für Mercedes, Jaguar und die Produktepalette der Emil Frey Gruppe. Für gesundheitliche Belange ist ausreichend gesorgt, da mit dem Universitätsspital Basel, dem Merian-Iselin-Spital, der Hirslanden Gruppe, Medgate und dem Parkresort Rheinfelden verschiedene Formen ärztlicher Betreuung gewährleistet sind.

Ohne den Club-Mitgliedern nahe treten zu wollen, liegt der durchschnittliche Prestigefaktor unter jenem der fiktiven Liste der «Schweiz am Sonntag» von 2013. Promintester Chemie-/Pharmavertreter ist Clariant-CEO Hariolf Kottmann. Die Gilde der Gastronomen vertritt Ruedi Schiesser. Von den Medien zeigen sich die «Tageswoche» mit Verwaltungsrat Pascal Mangold und die «Basler Zeitung» mit Lokal- und Feuilleton-Chronist Raphael Suter vertreten. Der Daig hält sich zurück, ebenso Politiker. Einziger Vertreter dieser Zunft ist Landrat Christoph Buser (FDP).

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