VON FLURINA VALSECCHI

Anfang April ist Christoph Meili nach gut elf Jahren aus dem «Exil» in den USA wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Erst präsentierte sich der ehemalige Wachmann der Bankge-sellschaft mehreren Zeitungen und Radiostationen, doch dann tauchte er unter.

Einen bereits vereinbarten Auftritt auf Tele Züri liess er gar sausen. Doch als der «Sonntag» Christoph Meili auf sein Handy anruft, nimmt er ab – und gibt offen Auskunft. Der ganze Medienrummel sei ihm zu viel geworden, begründet der 41-Jährige sein Abtauchen.

Meili versucht momentan in der Schweiz eine neue Existenz aufzubauen. Erst wohnte er bei einem Kollegen, dann zog er zu seiner Mutter. Mittlerweile hat er eine eigene Bleibe in der Gemeinde Sirnach im Kanton Thurgau.

Es ist eine 1-Zimmer-Wohnung, die der Gemeinde gehört. Er beziehe Geld vom Sozialamt als Übergangslösung, bis er Arbeitslosengeld bekomme, erzählt Meili. Für die Behörden findet er nur lobende Worte, sie hätten ihn rasch und un-kompliziert unterstützt. «Wissen Sie, im Ausland gibts das nicht. Ich bin dankbar.»

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