VON SACHA ERCOLANI

Jahrelang war Bubbles der beste Freund von Michael Jackson, lebte in Saus und Braus und teilte mit dem Sänger gar Tisch und Bett. Zuletzt gab der vor zehn Tagen verstorbene King of Pop seinen Kult-Schimpansen in Kalifornien und Florida in Pflege und zahlte Unterhalt für ihn: «Jackson hat immer für sein Futter und alles andere bezahlt», so Patti Ragan, Direktorin der Affenauffangstation des Center for Great Apes in Wauchula (Florida), auf Anfrage.

«Bubbles ist schon 26 Jahre alt, aber es geht ihm gut.» Noch sei unklar, wer in Zukunft für die Kosten des Tieres aufkomme. Diese würden sich auf rund 20 000 Franken belaufen. Man sei auf Spenden angewiesen.

Tierfreund Philippe Huber, Unterstützer des renommierten Hollywood- und Safariparks in Stukenbrock (D) und Pate von weissen Löwen, hat davon erfahren und möchte dem prominenten Affen helfen. «Es wäre sicher auch im Sinne von Michael Jackson, dass es Bubbles gut geht», so der Luzerner Selfmade-Millionär.

«Wir haben uns bereits mit den Verantwortlichen in Verbindung gesetzt und ein Angebot gemacht, nun warten wir auf eine konkrete Antwort.» Auch anderer Prominenz aus der Neverland-Tierwelt will Huber helfen. Jacksons Tiger Thriller und Sabu leben in einem Zoo in Kalifornien und vier Giraffen haben im «Banjoko»-Reservat in Arizona einen neuen Lebensraum gefunden.

Wer künftig für sie bezahlt, ist ebenfalls offen. Huber: «Ich würde für die Kosten aufkommen oder die Tiere gar nach Deutschland holen. Bei uns im Safaripark würde es ihnen an nichts fehlen!»

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Foto: MZ