VON SACHA ERCOLANI

Auch wenn sie nicht Miss Schweiz wurde, hat Alexandra erreicht, wovon viele Models und Missen träumen: Schon bald ziert sie die Titelseite einer neuen Schweizer Hochglanz-Zahnarztzeitschrift. Während des erotischen Shootings entstanden weit freizügigere Bilder als für das Cover geplant. «Als mich der Fotograf dafür anfragte, sagte ich ohne Zögern zu», so Feybli, die bei der Suva eine KV-Lehre absolviert.

«Ich habe schon oft mit ihm gearbeitet und wusste, dass er seriös ist.» Zudem habe sie überhaupt keine Probleme, ohne Kleider zu posieren. Alexandra Feybli steht zu ihrem Körper und ist «stolz darauf». «Ich habe mich sehr wohl gefühlt während des Shootings. Und wenn ich die Bilder jetzt so sehe, ist das einfach genial!»

Feybli trennte sich vor kurzem von ihrem langjährigen Freund – es gibt also garantiert keine Eifersuchtszenen. Ganz nackt war Alexandra dann aber doch nicht: Auf ihrem Körper prangte eine goldene KaVo-Turbine, die das Dental-Unternehmen KaVo exklusiv für sein 100-Jahr-Jubiläum herstellte. Die Turbine, ein Zahnarzt-Instrument, ist weltweit auf 1000 Stück limitiert und mit einer mit 24 Karat vergoldeten Griffhülse versehen. Für diesen lukrativen Werbauftrag liess sich die Miss Zürich, deren Amtsjahr in einer Woche zu Ende geht, vor dem Fotoshooting während mehrerer Stunden durch Airbrush-Bodypainting «vergolden».

Auch Starfotograf Oli Rust war von der Professionalität seines Models begeistert: «Alexandra hat das super gemacht, das Coverfoto war bereits nach wenigen Minuten im Kasten.» So sei es auch kein Zufall gewesen, dass während der Arbeit viele sinnliche Meisterwerke der Fotografie entstanden seien.

Fotos: Oli Rust