Ab kommendem März gibt es den neuen Migros-Familienclub Famigros. Voraussetzung für einen Beitritt ist eine Cumulus-Mitgliedschaft. Famigros soll laut Migros Eltern mit Informationen, Tipps und vorteilhaften Angeboten unterstützen.

Mit an Bord sind Tochterunternehmen wie Hotelplan, Eurocenter, die Klubschulen oder die Restaurants. Zielpublikum sind laut Migros einerseits frischgebackene, aber auch erfahrene Eltern mit Kindern bis 25 Jahre. Seit 2009 betreibt die Migros zudem bereits einen «Baby Club», dem bis heute rund 40 000 Personen beigetreten sind.

Die Migros folgt mit Famigros dem Beispiel anderer Händler. Coop lancierte vergangenen Herbst den Hello Family Club, der laut Sprecherin Denise Stadler mittlerweile über 250 000 Familienhaushalte und über 850 000 Personen als Mitglieder zählt. «Monatlich kommen noch immer mehrere tausend neue Haushalte hinzu.» Bei Coop gibt es für die Hello-Family-Mitglieder beispielsweise Aktionen auf bestimmte Warengruppen, fünf Rabattbons pro Monat, Vergünstigungen bei Partnern wie Reka oder dem Verkehrshaus sowie exklusive Events wie zum Beispiel Kinopremieren.

Die Ikea Family gibt es schon seit rund zwanzig Jahren. Auch beim schwedischen Möbelhaus profitieren die Mitglieder von Einladungen an spezielle Anlässe und Produktangeboten. Ikea Family zählt heute über eine Million Mitglieder.

Die beiden Detailhandelsriesen geben an, mit ihren Clubs das strapazierte Familienbudget entlasten zu wollen. Dahinter steckt aber natürlich auch das Ziel, die Kunden in allen Lebensabschnittphasen noch stärker an sich zu binden. Benjamin Weinmann

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