VON SACHA ERCOLANI UND KURT-EMIL MERKI

Kreuzlingen wurde für Luca Ruch zum Ort des Triumphes, der 2. April zum Tag des Mister-Titels. Dem Studenten ist die Beziehung zu seiner Daniela wichtig. Er beteuerte, dass er vor ihr keine Geheimnisse habe. Und sie hofft, dass die Liebe das Amtsjahr überdauern wird.

Während in Japan die Welt aus den Fugen ist, machten die elf Mister-Schweiz-Kandidaten in der Bodensee-Arena Klimmzüge, schlugen Nägel in Baumstämme, wickelten einen Säugling und meinten, der Glacier-Express fahre von Zermatt aufs Jungfraujoch, oder – noch kreativer – nach Kreuzlingen.

Der Himmel machte zu alledem gute Miene. Das schöne Frühlingswetter gefiel allerdings nicht allen. Die Veranstalter runzelten ob der Gartenbeiz-Temperaturen die Stirn – dabei haben sie jetzt eine fabelhafte Ausrede, falls die Zuschauerquote nicht so prächtig ausfallen sollte.

Richtig freuen konnte sich auch Tanja Gutmann über ihr erstes grosses Engagement als Co-Moderatorin nicht: Sie hatte mit einer Grippe zu kämpfen und fühlte sich seit zwei Tagen nicht gesund. Dank Medikamenten gelang ihr neben Sven Epiney dennoch ein ansprechender Auftritt.

Noch kaum je waren so viele Ex- Missen an einer Mister-Wahl zugegen: Neben der Moderatorin Gutmann zum Beispiel Christa Rigozzi, Amanda Ammann, Anita Burri, Karin Berger, Mahara McKay, Kerstin Cook und Jenny Ann Gerber. Es war, als ob die Missen der akut gefährdeten Veranstaltung ihre Solidarität bekunden wollten.

Ebenfalls anwesend: Ex-Mister Miguel San Juan. Nach zwei Jahren Single-Dasein sei er nun wieder «bereit für eine Beziehung», sagte er dem «Sonntag». So weit ist die frisch getrennte Mahara McKay noch nicht: «Nein, ich bin noch nicht offen für etwas Neues.»

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