VON ARTHUR RUTISHAUSER, GREGOR WASER UND YVES CARPY

Die Zahl der ausländischen Touristen in der Schweiz ist eingebrochen. Dieser Sommer sei aber erst «ein Streifschuss», sagt Jürg Schmid: «Das Schlimmste steht uns erst bevor, der Sommer 2010.»

Statt nach Staatsgeld zu rufen, fordert Schmid im «Sonntag» etwas ganz anderes: «Liberalisierung ist eine direkte Wirtschaftsförderung. Wenn man Städtetourismus fördern will, sollte man dringend die Ladenöffnungszeiten ändern. In den Städten sind die Läden ausgerechnet dann zu, wenn die Gäste kommen möchten», sagt er.

Konkret meint er den Sonntagsverkauf. Schmid: «Die USA positionieren sich sehr stark als Shopping-Destination. New York an einem Sonntag geschlossen, das ist unvorstellbar.» Dies würde auch in der Schweiz helfen, Städtereisende aus dem Ausland anzuziehen und wäre eine «kluge Konjunkturmassnahme», so der Tourismus-Chef.

Weiter appelliert Schmid an die Schweizer, für Ferien nicht ins Ausland zu reisen. «Schweizer, bleibt in der Schweiz!», sagt er. «Jeder Schweizer Gast sichert Arbeitsplätze in unserem Land. Darum bitte: Bleibt zu Hause in den Ferien.»

Der «Sonntag» nimmt sich den Aufruf zu Herzen – und bietet Ihnen heute auf einer Doppelseite Tipps, wie Sie Ferien im Inland machen können. Wir bringen die schönsten Naturparks, Ideen für Biker-Ferien im Bündnerland, Geheimtipps für Kanu-Fahrten – und mit etwas Glück können Sie eine Nacht am Blausee gewinnen.

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