VON SACHA ERCOLANI

Vergangenen November hiess es fertig Fernbeziehung: «Benissimo»-Glücksfee Barbara Megert (25) und der Schweizer Fussballprofi Blerim Dzemaili (23, FC Parma) bezogen in der Nähe des Zentrums der oberitalienischen Grossstadt Parma ihr erstes gemeinsames Heim – eine schmucke 4-Zimmer-Wohnung. «Wir sind schon voll eingerichtet und haben es uns gemütlich gemacht», schwärmte Megert damals.

Jetzt ist alles anders: «Ich war in letzter Zeit einfach nicht mehr glücklich und habe mich oft gefragt, ob es sich wirklich lohnt, bei allem zurückzustecken, um mit Blerim zu leben», sagt die Bernerin heute. Die Gerüchte über eine angebliche Beziehungskrise mit dem Star-Kicker seien frei erfunden. «Unsere gemeinsamen Monate in Parma waren wunderschön, aber ohne eine eigene berufliche Beschäftigung wurde es mir zu langweilig. Und da ich in Italien nichts Passendes gefunden habe und sich die Möglichkeit mit meinem Traumjob ergab, war für uns beide klar, dass ich zurück in die Schweiz komme.» Hier wolle sie ihre beruflichen Ziele verwirklichen.

Seit diesem Donnerstag arbeitet die smarte Vize-Miss-Schweiz 2006 als Juristin in einem grossen Sportverband – bei welchem, das dürfe sie «aus Diskretionsgründen» noch nicht verraten. «Dass ich aber eine so interessante Stelle erhalten habe, ist einfach genial. Es war schon immer mein Traum, in diesem Bereich beruflich tätig zu werden. Diese Chance musste ich einfach nutzen», sagt Barbara Megert. Und dies sei auch der Hauptgrund, warum Barbara ihren Blerim alleine in Italien zurücklässt. «Blerim ist immer für mich da, und ich bin immer für ihn da; wir erzählen uns alles und jeder versucht den anderen in seinen Projekten, Ideen und Zielen zu unterstützen. Einen solchen Menschen an meiner Seite gefunden zu haben, ist das Schönste, was mir passieren konnte.»

Vorläufig wohnt sie in Spiez im Elternhaus oder in Bern bei ihrer Schwester. Barbara: «Dass wird sicher eine Umstellung. Doch ich hoffe, dass Blerim und ich uns alle zwei Wochen sehen können. Aber es kommt natürlich sehr auf seinen Spielplan und meinen Arbeitsrhythmus an.» Auch ihrem Nebenjob als «Benissimo»-Glücksfee bleibt sie treu, denn es mache nach wie vor «Riesenspass, mit Beni zu arbeiten». «Ich bin sehr froh um diese Aufgabe und hoffe, dass ich noch lange dabei sein darf.»

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