Die Berner Hollywood-Schauspielerin und Bestseller-Autorin («Eisenvogel») Yangzom Brauen ist frisch verliebt.

Yangzom Brauen strahlt übers ganze Gesicht und schwärmt: «Es fühlt sich tatsächlich so an: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben. Ich bin total glücklich.» Vor drei Monaten funkte es – in Los Angeles, an einer Charity-Party ihrer Kollegin. Schon beim ersten Augenkontakt sei ihr Hadi Salem (45) aufgefallen. Der Amerikaner mit ägyptischen und schottischen Wurzeln ist ein erfolgreicher Unternehmer und besitzt eine eigene Kleiderfirma.

«Mit ihm kann ich über alles reden und sehr viel Spass haben, er ist ein echter Kerl», sagt Yangzom, die schon an der Seite von Oscar-Gewinnerin Charlize Theron (35) spielte.

Die attraktive Autorin scheint es mit ihrem neuen Freund sehr ernst zu meinen, denn nach zwei Jahren gibt sie ihre kleine Wohnung in der Innenstadt von Los Angeles auf und zieht gemeinsam mit Hadi Salem in ein 5-Zimmer-Haus in die legendären Hollywood-Hügel. «Eigentlich ist das ja unüblich, doch für uns stimmt es. Wir sind glücklich und wollen so oft es geht zusammen sein.» Die Aussicht vom neuen Wohnort aus, einer Sechzigerjahre-Villa im typischen Hollywood-Stil, sei einfach traumhaft.

Doch viel wird die gefragte Autorin und Schauspielerin in den kommenden Monaten nicht zu Hause sein: Seit dieser Woche arbeitet sie in Zürich – bis im August steht Yangzom Brauen für eine Film-Produktion des Schweizer Fernsehens vor der Kamera. «Ich spiele eine Tierärztin und musste am Montag bei einem echten Tierarzt einen Schnellkurs machen. Das war sehr interessant und etwas ganz Neues», so die Bernerin mit den tibetischen Wurzeln.

Und im Oktober muss sie mit ihrem Erstlingswerk «Eisenvogel» in Amerika auf Vorlese-Tour. In der 416-seitigen Autobiografie erzählt Brauen die beeindruckende Geschichte ihrer Mutter und ihrer Grossmutter. Sie erzählt von drei Generationen, vom Verlust der Heimat und von Verfolgung und Angst, aber auch von dem grossen Willen und Mut, sich gegen alle Widerstände zu behaupten.

Das Buch war europaweit ein Bestseller und wird nun in den USA und Kanada veröffentlicht – unter dem Titel «Across Many Mountains».

«Ich freue mich sehr darüber», sagt Brauen. «Ab dem 6. Oktober geht es los, dann habe ich im Tibet House in New York eine Vorlesung.» Für die Veröffentlichung in den USA habe sogar der Dalai- Lama und Regisseur Oliver Stone eine kurze Empfehlung abgeben, die dann auf dem Buchrücken zu lesen sei. Yangzom: «Als mir mein Verlag davon erzählte, war ich baff. Das ist eine Riesenehre.»

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