SACHA ERCOLANI

Am 13. März ab 20.05 Uhr flimmert bereits das dritte Halbfinale der Casting-Show «Die grössten Schweizer Talente» über den Sender. Die Live-Sendung des Schweizer Fernsehens (SF) ist beim TV-Publikum der Renner und im absoluten Quotenhoch. Im Tief dagegen ist die Kleiderwahl von Co-Moderatorin Andrea Jansen (30). Auffälligerweise trug sie bei den zwei Live-Shows jeweils ein sehr hochgeschnittenes Kleid – und wirkte darin bieder und unvorteilhaft.

In einer Sonntagabend-Show, in der Normalos zu Stars gemacht werden, müsse die Moderatorin definitiv mehr Glamour versprühen, wird hinter den Kulissen gelästert. «Das hat nichts mit Sex oder Anrüchigem zu tun, aber bei einer solch glamourösen Unterhaltungs-Show muss einfach auch die Moderatorin ein Hingucker sein und Décolleté zeigen», so der Walliser TV-Produzent («Hallo Hollywood») Roman Wyden (41).

Auch Style-Expertin Martina Loepfe attackierte vergangene Woche in der Gratiszeitung «20 Minuten» Moderatorin Jansen: «In diesem Kleid gleicht Andrea einer Schwimmerin, als wäre sie gerade aus dem Wasser aufgetaucht. Dadurch, dass ihr Haar streng nach hinten geflochten wurde, wirkt sie breiter, ihre Oberarme kräftiger», so das Fazit von Loepfe.

Tatsächlich: Vergleicht man Jansens Outfit beispielsweise mit demjenigen von «Wetten, dass...?»-Co-Moderatorin Michelle Hunziker (34), könnte man glauben, die SRF-Moderatorin leide allenfalls an einem Hautausschlag am Décolleté oder sie wolle Knutschflecken verstecken.

Das Schweizer Fernsehen produziert «Die grössten Schweizer Talente» nach dem Vorbild des 2007 erstmals ausgestrahlten Originals «Britain’s Got Talent» oder dem deutschen Format «Das Supertalent». Doch die Präsentatoren in den Vorbild-Shows wirken deutlich glamouröser. Einzig Moderator Sven Epiney (39) ist ein Lichtblick an Jansens Seite: Man merkt, dass er seit Jahren grosse Shows am TV präsentiert – er bewies bisher Stil.

Auf Anfrage des «Sonntags» wollte weder Andrea Jansen noch jemand vom SF die Kleiderwahl kommentieren. Gut möglich, dass sich die Bernerin den Verbalangriff aber doch zu Herzen nimmt und heute Abend etwas mehr Haut zeigt – vor allem jetzt, wo der Frühling da zu sein scheint.

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!